• 09.11.2009, 08:34:35
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  • OTS0017 OTW0017

Unfälle verhindern, Leid vermeiden, Folgekosten sparen

Sozialfonds-Beitrag für Sichere Gemeinden

Dornbirn (OTS/VLK) - Mit der Initiative Sichere Gemeinden geht
Vorarlberg schon seit mehr als einem Jahrzehnt sehr erfolgreich neue
Wege in der Unfallverhütung. "Dieses innovative Modell bewährt sich
bestens und wird von uns weiter nach Kräften unterstützt", sagt
Vorarlbergs Gesundheitsreferent Landesstatthalter Markus Wallner. Der
von Land und Gemeinden gemeinsam finanzierten Sozialfonds trägt heuer
mit einem Beitrag von gut 220.000 Euro zur Finanzierung der Sicheren
Gemeinden bei.

Mit dem Ziel weniger Unfälle, dadurch weniger menschliches Leid
und geringere Unfallfolgekosten setzen die Sicheren Gemeinden in
erster Linie auf breite Beteiligung und Bürgernähe. "So gut wie alle
Träger von Unfallkosten sind eingebunden und die Bevölkerung wird zum
Mitmachen animiert. Das Engagement jedes Einzelnen ist gefragt", so
Wallner.

Mit gut 26.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei rund 460
Veranstaltungen hat die Initiative auch im Jahr 2008 wieder eine
enorme Breitenwirkung erzielt. Das Seniorenprojekt "Im Gleichgewicht
bleiben" wurde erfolgreich abgeschlossen und in der Folge unter dem
Titel "Kindgerecht. Ein Kinderspiel" ein Schwerpunkt zum Thema
Kindersicherheit gestartet.

Finanziell wurden die Sicheren Gemeinden nach dem Ausstieg der
Vorarlberger Gebietskrankenkasse auf eine neue Basis gestellt. Das
Budget wird weiter zu 50 Prozent aus dem Sozialfonds (Land und
Gemeinden) finanziert, zusätzliche 43 Prozent übernimmt das Land
Vorarlberg. Weitere Geldgeber sind die Allgemeine
Unfallversicherungsanstalt sowie das Kuratorium für
Verkehrssicherheit.

Längst machen die Sicheren Gemeinden Schule in anderen
österreichischen Ländern: So gibt es seit einigen Jahren das
gleichartige Projekt "Wien sicher". Auch international wird die mit
den Sicheren Gemeinden praktizierte bürgernahe Form der
Unfallverhütung anerkannt. Bereits im Jahr 2002 hat die
Weltgesundheitsbehörde WHO das Zertifikat "Safe Community" an alle
Vorarlberger Gemeinden verliehen.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-20190
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

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