- 06.11.2009, 10:46:11
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Lichtenecker: Regierung gefährdet Zukunft von Wissenschaft und Forschung in Österreich
Heute die Grundlage für die "Lange Nacht der Forschung" sichern
Wien (OTS) - "Damit weiterhin die "Lange Nacht der Forschung" ein
Erfolg bleibt müssen jetzt die massiven Finanzprobleme der Bildungs-
und Forschungseinrichtungen gelöst werden", fordert Ruperta
Lichtenecker, Vorsitzende des Ausschusses für Forschung, Innovation
und Technologie im Parlament und Forschungssprecherin der Grünen.
"Die Lange Nacht der Forschung ist eine wichtige Initiative um die
beeindruckenden und vielfältigen Leistungen der österreichischen
Forscherinnen und Forscher einer breiten Öffentlichkeit näher zu
bringen. Sie ist ein wichtiger Impuls um das Verständnis und die
Akzeptanz für Forschung in der österreichischen Bevölkerung zu
erhöhen", betont Lichtenecker.
"Die Regierung und Finanzminister Pröll dürfen nicht vergessen, dass
Forschung von Morgen die Studentinnen und Studenten von Heute braucht
- die Studierendenproteste zeigen, dass Österreich bei Bildung und
Wissenschaft auf einer riesigen Baustelle steht", mahnt
Lichtenecker. Nun gelte es die Ärmel hochzukrempeln und endlich
ausreichend Mittel und Ressourcen in die Hand zu nehmen um die
nötigen Umbauarbeiten in Richtung einer modernen und innovativen
Bildungs- und Forschungsinfrastruktur voranzutreiben", so
Lichtenecker.
"Eine Gesellschaft die nicht ausreichend in Bildung, Wissenschaft und
Forschung investiert verliert den Anschluss an die Zukunft. Das muss
mit allen Mitteln verhindert werden", fordert Lichtenecker weiter.
Dazu müssen als erster Schritt die Budgets für die Universitäten
massiv erhöht und bis 2020 verdoppelt werden. "Die Schulen und
Hochschulen bilden unsere künftigen Forscherinnen und Forscher. Wer
Schulen und Universitäten kaputt spart, spart damit auch an den
Lösungen der Probleme und Herausforderungen von morgen", so
Lichtenecker.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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