OTS0254   5. Nov. 2009, 15:19

JUGENDVERTRETUNG: Österreich braucht Jugendforschung!

BJV-Vorsitzender Philipp Nagel kritisiert die Schließung des ÖIJ als jugendpolitisches Armutszeichen und fordert langfristig abgesicherte Jugendforschung.


Mit dem Aus des Österreichischen Instituts für
Jugendforschung (ÖIJ) geht die einzige Institution verloren, die
wichtige Grundlagenforschung im Jugendbereich betrieben hat, so das
Resümee der Bundesjugendvertretung (BJV) aus der heutigen
Pressekonferenz zur Schließung des ÖIJ.
"Dass sich die Bundesregierung nicht dazu durchringen konnte, die
notwendigen 100.000 Euro zur Erhaltung des ÖIJ bereit zu stellen ist
für uns ein jugendpolitisches Armutszeichen. Auch dass im
Regierungsprogramm ein klares Bekenntnis zum Ausbau der
Jugendforschung in Österreich vereinbart wurde, die Schließung des
ÖIJ die Politik jetzt aber nicht berührt, ist bezeichnend",
kritisiert BJV-Vorsitzender Philipp Nagel
So gibt es Aussagen des Jugendministeriums, die Schließung des ÖIJ
bedeute "keinen Mangel an Expertise". "Dass es auch ohne das ÖIJ
ausreichende Grundlagenforschung gibt, ist für die
Bundesjugendvertretung nicht nachvollziehbar. Falls diese Expertise
irgendwo vorhanden ist, ersuchen wir die Bundesregierung, diese mit
uns zu teilen", so der Vorsitzende.
"Außerdem fordern wir erneut den strukturellen Aufbau einer
langfristigen und ausreichend ausgestatteten Jugendforschung in
Österreich, und zwar unter Einbindung der Wissenschaft, der Länder
und aller jugendrelevanten Player", betont Nagel.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0254 2009-11-05 15:19 051519 Nov 09 BJV0002 0208



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Mag.a Nicole Pesendorfer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0676/ 880 111 048
nicole.pesendorfer@jugendvertretung.at

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