• 05.11.2009, 12:21:46
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  • OTS0173 OTW0173

Infrastruktur-Elite trifft sich zum 1. Verkehrstelematik-Symposium

Experten prophezeien Ende der "maschinengetriebenen Anwendungen"

Personen v.l.n.r:  Mag. Ingolf Schädler ( BMVIT), Dr.Kari Kapsch
( Kapsch) , DI Alois Schedl ( ASFINAG), Dr. Peter Klugar (ÖBB)

Wien (OTS) - Die Österreichische Verkehrswissenschaftliche
Gesellschaft (ÖVG) und der Austrian Traffic Telematics Cluster (ATTC)
luden zum 1. Verkehrstelematik-Symposium in die Sky Lounge der
Wirtschaftskammer. In vier hochkarätigen Diskussionsrunden widmeten
sich einen ganzen Tag lang Vorstände und Direktoren der führenden
Infrastrukturbetreiber und Verkehrsträger (ASFINAG,ÖBB, Wiener
Linien), der Technologieanbieter (Kapsch, IBM, Cirquent, Siemens,
SWARCO u.a.), der Forschungsgesellschaften ( Austria Tech, AIT)
sowie Experten von Bund und Land (BMVIT, Land Niederösterreich, Stadt
Wien) dem Thema Usability im Mobilitätsbereich - Anwendungen und
Entwicklungen im Bereich der Telematiksysteme.*****

1. Verkehrstelematik-Symposium als jährliche Institution

ÖVG und ATTC haben sich zum Ziel gesetzt, einmal im Jahr ein
Symposium zu veranstalten, um dem wirtschaftlich und gesellschaftlich
zukunftsträchtigen Thema Verkehrstelematik gerecht zu werden.
Diesjähriger Gastgeber war die Wirtschaftskammer Österreich,
vertreten durch Vizepräsident Dr. Richard Schenz. Durch die
Veranstaltung führten die Organisatoren selbst - die beiden
Generalsekretäre von ÖVG und ATTC, Veronika Kessler und Hartwig
Hufnagl.

2. Entscheidungsträger debattieren

In den vier hochkarätigen Diskussionspanels, die sich vorrangig
mit dem praktischen Nutzen von Verkehrstelematik-Applikationen und
deren Anwendbarkeit auseinander setzten, wurden folgende Fragen
erörtert:

- Was haben wir in den nächsten 10 Jahren zu erwarten?
- Woran arbeiten Industrie und Wissenschaft zurzeit?
- Wie verändern sich die Anforderungen der Gesellschaft?
- Welche Strategien haben die Betreiber?

In einer Zeit, in der technisch fast alles möglich erscheint,
rücken auch in der Verkehrstelematik die Bedürfnisse der Menschen in
den Mittelpunkt aller neuen Services und Anwendungen. Der einfache
Zugang und die Verständlichkeit der Informationen, ob über Internet,
mobile Anwendungen oder stationäre Anlagen, werden über den Erfolg
oder Misserfolg neuer Dienste entscheiden. Das Ende der
"maschinengetriebenen Anwendungen" leitet den Beginn der
"userfreundlichen Anwendungen" ein.

ASFINAG-Vorstandsdirektor und ATTC-Präsident Alois Schedl brachte
es auf den Punkt: "Die Frage ist nicht, was technisch machbar ist,
sondern was dem Anwender nutzt. Oder ganz plakativ: Entscheidend ist,
was der Kunde braucht! Die Voraussetzung dafür ist ein übergeordnetes
Verkehrsmanagement und eine integrierte Infrastrukturplanung. Daran
arbeiten wir gemeinsam".

3. Networking-Plattform

Den Networking Charakter des Symposiums unterstrich das
anschließende "Get Together". Die österreichischen
Technologieanbieter hatten ausgiebig Gelegenheit, in entspannter
Atmosphäre mit den Entscheidungsträgern der Infrastrukturbetreiber,
Verkehrsträger und Forschungseinrichtungen über neue
Kooperationsmöglichkeiten und gemeinsame Konzepte zu sprechen.
Außerdem konnten sich interessierte Teilnehmer aus erster Hand über
die jüngsten Innovationen und die neuesten intermodalen Projekte
informieren.

Fast die gesamte österreichische Infrastruktur-Elite war
versammelt. U.a. die Vorstandsdirektoren Alois Schedl (ASFINAG),
Peter Klugar (ÖBB Holding AG) und Kari Kapsch (Kapsch BusinessCom
AG), Geschäftsführer Reinhard Pfliegl (Austria Tech), Johann Pichler
(Telekom Austria), Helmut Ludwar (IBM), Ansgar Kauf (SWARCO-Innovia),
Christian Hochreiter (Wiener Linien) und Ingolf Schädler (BMVIT).

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Dr. Veronika Kessler, ÖVG
Tel.: 01/5879727, mailto:[email protected]

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