- 05.11.2009, 10:17:00
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Konjunkturklausel in der Elektro- und Elektronikindustrie erfolgreich umgesetzt
FEEI-Obmann Hochleitner würdigt die gute sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit / Kurzarbeit in der Elektro- und Elektronikindustrie geht zurück
Wien (OTS) - "Mit der Konjunkturklausel ist es uns gelungen, die
von der Wirtschaftskrise besonders betroffenen Unternehmen der
Elektro- und Elektronikindustrie rasch und spürbar finanziell zu
entlasten. Das jetzt vorliegende Ergebnis wurde durch das
konstruktive Zusammenwirken beider Seiten möglich und stellt die gute
sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit, die wir bereits seit vielen
Jahren in der Elektro- und Elektronikindustrie pflegen, erneut unter
Beweis", zeigte sich Albert Hochleitner, Obmann des FEEI -
Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie - heute erfreut über
die hohe Akzeptanz des gemeinsam mit Gewerkschaften und Betriebsräten
umgesetzten Modells. Die Konjunkturklausel bringe den betroffenen
Mitgliedsunternehmen des FEEI darüber hinaus auch langfristig
Vorteile, da damit die dauerwirksame Belastung für zukünftige Lohn-
und Gehaltserhöhungen reduziert werde.
Konjunkturklausel in 60 Unternehmen umgesetzt
Insgesamt haben 78 Unternehmen mit rund 20.000 Beschäftigten die
Option beantragt. Das ist rund ein Drittel aller dem Kollektivvertrag
unterliegenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 60 eingereichte
Anträge, die rund 16.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
betreffen, konnten erfolgreich bearbeitet werden.
Mit der Sonderregelung der Konjunkturklausel, die im Rahmen des
diesjährigen Kollektivvertrags-Abschlusses vereinbart wurde, konnte
die unterschiedliche wirtschaftliche Lage in den Unternehmen
berücksichtigt werden. Für alle Betriebe, die im 1. Quartal 2009
gegenüber dem 1. Quartal 2008 einen Umsatzrückgang von 15% und mehr
hatten, wurde die Möglichkeit für eine geringere Ist-Erhöhung von
1,4% statt 2,2% geschaffen. Die Einreichungen für eine Nutzung der
Klausel mussten bis 19. Juni im FEEI bzw. bei den Gewerkschaften
eingelangt sein. Die Bearbeitungsfrist der Anträge endete am 21.
Oktober.
Kurzarbeit geht zurück
Seit November 2008 nahmen 26 Unternehmen der Elektro- und
Elektronikindustrie Kurzarbeit in Anspruch, betroffen davon waren in
diesem Zeitraum insgesamt 8.720 Beschäftigte. Per 10. Juli 2009
befanden sich 5.200 Personen in Kurzarbeit. Aktuell wird in elf
Unternehmen mit 3.947 Beschäftigten kurzgearbeitet, und die Tendenz
zeigt in Richtung eines weiteren Rückgangs.
Über den FEEI
Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in
Österreich die Interessen von 285 Unternehmen mit mehr als 60.000
Beschäftigten und einem Produktionswert von 11,8 Milliarden Euro
(Stand 2008). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern - dazu gehören u.
a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation
(FMK), ICT Austria, das UFH, das Umweltforum Starterbatterien (UFS),
der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband
der Bahnindustrie (bahnindustrie.at) - ist es das oberstes Ziel des
FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und
Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu
stärken.
Weitere Informationen und Pressemeldungen sowie Bildmaterial finden
Sie unter http://www.feei.at/presse/.
Rückfragehinweis:
Dipl.-Ing. Dr. h. c. Albert Hochleitner, Obmann des FEEI T: +43 (0)51707-21001 Dr. Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI T: +43 1 58839-12, E-Mail: [email protected] Mag. Thomas Faast, FEEI Kommunikation T: +43 1 588 39 44, M: +43 664 619 25 06, E: [email protected]
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