- 04.11.2009, 10:34:15
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AktionsGemeinschaft fordert Ende der Uniblockaden!
Verantwortungsbewusstes Handeln jetzt wichtiger denn je
Wien (OTS) - "Die Besetzung der Universitäten muss endlich ein
Ende haben. Es werden vor allem Studierende, die ihr Studium
erfolgreich vorantreiben möchten, gegen ihren Willen daran
gehindert, dies zu tun," bringt Samir Al-Mobayyed, Fraktionssprecher
der AktionsGemeinschaft (AG), die Unzufriedenheit vieler Studierender
auf den Punkt.
Die AG kritisiert vorallem die - von den Blockierern auch medial
deklarierte - politisch motivierte, linke Ausrichtung der
Hörsaalblockaden. "Die ursprünglichen, für Studierende relevanten
Themen und Forderungen, sind längst in den Hintergrund gerückt,"
stellt Al-Mobayyed fest. Weiters erteilt die AG eine klare Absage an
Verhandlungen über das gesamte Hochschulsystem mit einer
revoltierenden, demokratisch nicht legitimierten, Minderheiit. Die
Forderungen der Audimaxblockierer, die Spitzen des Staates müssten zu
ihnen ins Audimax kommen um über die Räumung zu verhandeln, ist
geradezu absurd. Die AG fordert das Wissenschaftsministerium auf,
davon Abstand zu nehmen und stattdessen die gesetzliche Vertretung
aller Studierenden als einzigen Verhandlungspartner zu wählen.
Besonderes Unverständnis äußert die AG für das verantwortungslose
Verhalten eines TU-Professors, der seine reguläre Vorlesung einfach
abbrach, um die Studierenden zur Hörsaalblockade zu animieren.
"Dieses Vorgehen ist absolut inakzeptabel und sollte auch
entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen," fordert Al-Mobayyed.
Von der ÖH-Minderheitenexekutive erwartet sich die AG einen
rapiden Kurswechsel: Weg von gewohnter Passivität und destruktiver
Haltung hin zu konstruktivem Arbeiten und Einsatz für die
Studierenden! Auch wenn das derzeitige Wetter für die
ÖH-Minderheitenexekutive verlockend sein mag, von ihrem bis dato
bestehenden Herbsttraum direkt in den Winterschlaf zu verfallen: "Als
einzig gewählte und damit demokratisch legitimierte
Studierendenvertretung hat sie Verantwortung zu übernehmen. Diese
liegt gerade in der Vertretung der studentischen Anliegen, in der
Kommunikation Selbiger und im längst überfälligen, ernsthaften
Einsatz am Verhandlungstisch mit den politischen
Entscheidungsträgern," erinnert Samir Al-Mobayyed. Derzeit ist die
rot/grün/farblos geführte Minderheitenexekutive auf dem besten Weg,
die ÖH in die politische Bedeutungslosigkeit zu führen. Daher richtet
die AG erneut einen eindringlichen Weckruf an das ÖH Vorsitzteam um
Sigrid Maurer (GRAS) und Thomas Wallerberger (FEST).
Rückfragehinweis:
Martin Brenner,
Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
Tel.: 0650/7429355
Email: [email protected]
www.aktionsgemeinschaft.at
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