• 04.11.2009, 09:56:17
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Geplatzt! Klinik schlägt Alarm: Kondome halten nicht, was sie versprechen.

"Pille danach" oft einzige Rettung.

Wien/Salzburg (OTS) - Kondome sind offensichtlich wenig
zuverlässig: Ein Drittel aller ungewollten Schwangerschaften (35%)
passiert trotz Verwendung eines Kondoms. Noch häufiger kommen nur
jene Frauen zum Abbruch, die gar nicht verhütet haben. Diese
erschreckende Zahl präsentiert das Wiener Gynmed Ambulatorium und
zeigt somit, wie groß der Unsicherheitsfaktor Kondom ist: Nach einem
Abbruch geben 45% der Frauen an, sich in Zukunft auf die Pille zu
verlassen - nur 4% werden auch in Zukunft auf Kondome setzen. Diese
Daten wurden von Gynmed-Leiter DDr. Christian Fiala und seinem
Ärzte-Team erhoben. Sie sind das Ergebnis einer mehrjährigen Studie,
die der Gynäkologe mit mehr als 5000 Frauen nach einem Abbruch
durchgeführt hat.

Testbedingungen entsprechen nicht der Realität

Präservative versagen meist aufgrund von unsachgemäßem Handling,
denn sie erfordern eine konstant rationale Aufmerksamkeit vor,
während und nach dem Geschlechtsverkehr, sagt Gynmed-Leiter Christian
Fiala. "Der Sex muss anfangs unterbrochen werden, während des
Verkehrs muss man vorsichtig sein, nach dem Samenerguss muss man sich
sofort zurückziehen. Sexualität ist jedoch keine von der Vernunft
kontrollierte Handlung." Ein gerissenes oder abgerutschtes Kondom ist
aber nicht nur ein absoluter Stimmungskiller, es erfordert auch die
rasche Einnahme der "Pille danach" als wirksame Notfallverhütung.

"Pille danach" oft einzige Rettung

Unter dem Eindruck dieser alarmierenden Studie fordert Fiala nun,
dass die - mittlerweile auch von Bundesminister Stöger überlegte -
rezeptfreie Abgabe der Pille danach rasch umgesetzt wird, wie das in
den meisten westeuropäischen Ländern bereits seit vielen Jahren der
Fall ist. "Neue Studien zeigen, dass die "Pille danach" den Eisprung
verzögert oder verhindert. Somit kann keine Befruchtung stattfinden.
Wichtig ist dabei, sie so schnell wie möglich einzunehmen", klärt
Gynmed-Leiter Fiala auf. Neben der hohen Wirksamkeit ist ein weiterer
Vorteil, dass die "Pille danach" kaum Nebenwirkungen hat: sie enthält
ein einziges Gestagen/Gelbkörperhormon und ist sehr gut verträglich.
Aus diesen Gründen wurde sie bereits in 14 europäischen Ländern
rezeptfrei gestellt und von der WHO in die Liste der wichtigsten
Medikamente aufgenommen. Maga. Petra Schweiger,
Gesundheitspsychologin im Frauengesundheitszentrum ISIS/Salzburg
empfiehlt: "Bis die Pille danach rezeptfrei erhältlich ist, sollen
Frauen und Männer, die mit Kondom verhüten, sich vorsorglich ein
Rezept von ihrem Arzt/ihrer Ärztin besorgen und das Präparat in der
Hausapotheke griffbereit haben, denn im Notfall drängt die Zeit: je
schneller die Pille danach eingenommen wird, umso zuverlässiger wirkt
sie."

Das Wiener Gynmed Ambulatorium wurde 2003 vom Gynäkologen DDr.
Christian Fiala gegründet. Im Jahr 2005 wurde die Gynmed Ambulanz am
Universitätsklinikum Salzburg eröffnet. Gynmed setzt sich für eine
Verbesserung der Behandlung und Betreuung von ungewollt schwangeren
Frauen ein. Es zählt heute zu den modernsten Ambulatorien für
Schwangerschaftsabbruch und Familienplanung in Europa. www.gynmed.at

Charts zur Untersuchung:
http://www.gynmed.at/index.php/deutsch/publikationen/studie/189

WHO-Fact Sheet zur Pille danach:
http://www.gynmed.at/images/pdf/ec_factsheet_de.pdf

Rückfragehinweis:
Gynmed, DDr. Christian Fiala, +43/699/15973190 christian.fiala@aon.at
F.J. Purkarthofer PR, +43/664/4121491, info@purkarthofer-pr.at

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