- 03.11.2009, 15:01:44
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SJÖ zu "Superpraktikant": JVP und Pröll fördern prekäre Beschäftigungsverhältnisse
Moitzi kritisiert Prölls Aussagen zu Studierendenprotesten
Wien (OTS) - Mit heftiger Kritik reagiert Wolfgang Moitzi,
Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), auf die
heute präsentierte "Kampagne" der JVP, die eine/n Praktikanten/in für
Josef Pröll sucht. "Abgesehen davon, dass es offensichtlich einer
Kampagne bedarf, um eine/n Praktikanten/in für Josef Pröll zu finden,
legitimiert die ÖVP mit dieser Aktion prekäre
Beschäftigungsverhältnisse, unter denen viele AbsolventInnen von
höheren Schulen, FHs und Universitäten zu kämpfen haben. Anstatt
endlich dafür zu sorgen, dass es eine arbeitsrechtliche Absicherung
und eine Mindestentlohnung für PraktikantInnen gibt, übt sich die ÖVP
in Prekariats-Aktionismus. Diese Form der Kampagnenarbeit ist
abzulehnen. Sich Castingshow-Elementen zu bedienen, zeugt nicht
gerade von politischer Sensibilität", so Moitzi.
Heftige Kritik äußert der SJÖ-Vorsitzende auch an den Aussagen von
Finanzminister Pröll bezüglich Studiengebühren und
Studierendenprotesten: "Es ist unerträglich, wie sich der
Finanzminister hier aus der Verantwortung stiehlt und die Missstände
an den Universitäten negiert. Wenn dies "die neuen Wege der
politischen Kommunikation" sind, dann wird Pröll bald die Rechnung
dafür präsentiert bekommen", schließt Moitzi.
Rückfragehinweis:
Philipp Lindner, SJÖ-Pressesprecher, Tel.: 0699/81 25 22 41
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