- 03.11.2009, 12:24:01
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Europas wertvollste Markenunternehmen: Nokia EUR 35,220 Mrd. gefolgt von LVMH Group und der belgischen Inbev Group - BILD

Wien (OTS) - Die europäische Marken Wert Studie eurobrand2009
wurde vom European Brand Institute in Wien präsentiert. Mehr als
3.000 Markenunternehmen und deren Einzelmarken wurden in 24 Ländern
und 16 Branchen analysiert. Detailinformationen unter
http://study.eurobrand.cc
Europas wertvollste Markenunternehmen sind:
1. Nokia (EUR 35,220 Mrd / FIN) , 2. LVMH Group (EUR 32,365
Mrd/FRA), 3. INBEV (EUR 26,927 Mrd/BEL), 4. Vodafone (EUR 23,789
Mrd/UK), 5. Unilever (EUR 22,829 Mrd/UK), 6. Telefonica (EUR 22,128
Mrd/ESP), 7. Mercedes (EUR 19,392 Mrd/GER), 8. Deutsche Telekom (EUR
19,093 Mrd/GER), 9. BMW (EUR 18,765 Mrd/GER), 10. SAB Miller (EUR
18,349 Mrd/UK).
Die 16 Branchenleader sind:
Automotive - Mercedes Benz (Deutschland), Business Services - SAP
(Deutschland), Consumer Goods - Inbev (Belgien), Durables - Adidas
(Deutschland), Financial Services - Deutsche Bank (Deutschland),
Gaming - Ladbrokes (UK), Industry - Siemens (Deutschland), IT &
Technology - Nokia (Finnland), Logistics - Deutsche Post
(Deutschland), Luxury - LVMH Group (Frankreich), Media &
Entertainment - Vivendi (Frankreich), Pharma, Health & Biotech -
Novartis (Schweiz), Retail - H&M (Schweden), Telecommunication -
Vodafone (U.K.), Travel & Tourism - TUI (Deutschland), Utilities -
Eon (Deutschland)
Die vier Branchen Konsumgüter, Telekommunikation,
Finanzdienstleistungen und Handel repräsentieren mehr als die Hälfte
(53,1%) der gesamten Markenwerte Europas. Im Vergleichzeitraum
2008/2009 verzeichnete das gesamte Sample einen Markenwertrückgang
von 4,7% - Finanzdienstleistungen (-23,5%) und Automotive (-9,6)
verbuchten die größte Wertminderung, während Markenunternehmen in den
Branchen Konsumgüter (+5,8%), Gebrauchsgüter (+2,2%) und Handel
(+0,9%) ihre Markenwerte steigern konnten.
Gerhard Hrebicek, Direktor des European Brand Institute resümiert die
drei wesentlichen Erkenntnisse:
"1. Europas Finanzdienstleistungs- und Automotive Marken sind am
stärksten von der Krise betroffen. Finanzdienstleistungsmarken
verloren im Durchschnitt 24% an Markenwert, während Automotive Marken
9,6% einbüßten. Die britische Bankengruppe RBS (-40%), die deutsche
Allianzgruppe (-18,5%) und Automarken wie die Fiat Gruppe, Mercedes
und Porsche sind am meisten betroffen.
2. Konsumgüter Marken sind die Gewinner der Krise und konnten
ihren Markenwert um 5,8% erhöhen. Outperformer des Jahres ist die
belgische Inbev Group, die durch die erfolgreiche Akquisition der US-
Marke Budweiser ihren Markenwert um 56% steigern konnte. Auch
Mischkonzerne, wie SAB Miller (+24,5%), Carlsberg (+21,5%), Nestlé
(+15%) und Heineken (+14,4%) konnten beachtliche
Markenwertsteigerungen realisieren.
3. CEE Radar: Erste CEE Marke im Europe's TOP 50 Ranking ist die
russische Telekommarke Beeline. Die russischen TOP 10
Markenunternehmen verzeichnen im Vergleich zu 2008 einen 15,9%
Markenwertzuwachs, die wertvollste Marke Beeline konnte sogar um
27,6% an Markenwert zulegen. Polens wertvollste Marke Polkomtel
konnte um 17,5% wachsen, ebenso steigerten Gorenje (SL), OTP Bank
(HU), Loto (RO) und Sazka (CZ) ihre Markenwerte deutlich."
Deutschland bleibt trotz Krise Europas führendes Markenzentrum
In Bezug auf die absoluten Markenwerte pro Land führen deutsche
Markenunternehmen die europäische Markenlandschaft an. Acht der
sechzehn Branchenleader, wie Mercedes, SAP, Adidas, Deutsche Bank,
Siemens, Deutsche Post, TUI und EON sind "made in Germany".
Italiens und Norwegens Markenlandschaft und insbesondere die
britischen Finanzdienstleistungsmarken, wie RBS, HSBC und Barclays
leiden am stärksten unter der Krise.
Aufsteiger des Jahres ist die russische Telekomunikationsmarke
Beeline
Russlands wertvollste Marke Beeline schaffte den Sprung in die TOP
40 und repräsentiert die erste CEE Marke im Europe's TOP 50 Ranking
der wertvollsten Markenunternehmen Europas.
"Gerade in den letzten Krisenmonaten haben sich die Vorteile
starker Marken deutlich gezeigt. Marken, die über Jahre und
Jahrzehnte sorgfältig aufgebaut wurden, behaupteten sich in der Krise
besser als jene, in die nicht genügend investiert wurde. Eine klare
Positionierung und das intensive emotionale Band starker Marken zu
ihren Verbrauchern wirken sich insbesondere in Zeiten verminderter
Nachfrage positiv aus. Die letzten Ergebnisse zeigen aber auch, dass
sich niemand auf den erworbenen Lorbeeren ausruhen kann. Man braucht
mitunter lange, eine Marke sorgfältig aufzubauen, man kann sie aber
auch innerhalb kürzester Zeit zerstören. Gerade der
Finanzleistungssektor ist ein Beispiel dafür, wie schnell Marken
ihren Wert wieder verlieren können. Hier wird es einige Zeit brauchen
das Vertrauen der Konsumenten wieder herzustellen" resümiert Erich
Buxbaum, Regional Director IAA Europe die Ergebnisse.
"Die Studie zeigt auch, dass es in Europa hervorragende große
Marken gibt. Wenn wir über Europa und eine europäische
Wirtschaftsmacht sprechen, bedeutet dies auch, dass wir starke
europäische Marken brauchen. Markenförderung auf allen Ebenen ist ein
volkswirtschaftliches Muss und dient - wie die letzten Monate zeigen
- auch der Stabilisierung der Wirtschaft für die Zukunft. Die
Ergebnisse in Osteuropa zeigen, dass es hier noch ein großes
Potential für Markentwicklung gibt" so Buxbaum weiter.
Red Bull's Markenwert im Höhenflug
Österreichs wertvollste Marke Red Bull schaffte es erstmals unter
die Europe's TOP 20 und ist als einzige "Austro-Brand" im
europäischen Spitzenfeld vertreten.
Raiffeisen Bankengruppe erstmals unter den TOP 100 - Brand
Corporations in Europa
"In einem schwierigen Umfeld konnte die Marke Raiffeisen an Wert
zulegen (+4,3 % oder 124 Mio Euro) und den Abstand zu anderen
österreichischen Mitbewerbern vergrößern; der nun vorliegende
europäische Vergleich bestätigt diese positive Entwicklung. Da das
gesamte Sample der Financial Services einen Markenwertrückgang von
-23,5 % verzeichnete, konnte Raiffeisen durch den Zuwachs von +4,3 %
eine Verbesserung im Segment von Rang 23 auf Rang 16 erreichen. Die
Raiffeisen Bankengruppe konnte darüber hinaus auch erstmals einen
Platz unter den TOP 100 - Brand Corporations in Europa erreichen
(Platz 98)" zeigt sich Wilfried Hanreich, Marketingdirektor
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien über die erfolgreiche Entwicklung von
Raiffeisen erfreut.
eurobrand2009 liefert ein Ranking von Europas 50 wertvollsten
Markenunternehmen und 25 Einzelmarken, Länder- und Branchenanalysen,
sowie detaillierte Länder Reports. Die Studie umfasst auch
nicht-börsennotierte Unternehmen, die von wesentlicher Bedeutung für
die europäische Wirtschaft sind. Detailinformationen zur Studie siehe
unter http://study.eurobrand.cc.
Weitere Bilder unter:
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Rückfragehinweis:
maX iconvienna GmbH
Mag. Renate Altenhofer
t: +43 1 532 1000 23
e: [email protected]
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