• 02.11.2009, 20:53:44
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Neues Volksblatt: "Lösungen" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 3. November 2009

Linz (OTS) - Das Ausländerthema ist ein politisches Fass ohne
Boden. Jede Gruppe, jede Partei, jeder Einzelne geht von seinem
Standpunkt und seiner Sicht der Dinge aus, dementsprechend vielfältig
sind die Forderungen und Vorschläge. Die Bandbreite reicht von "nur
herein, Österreich ist ein reiches Land, alle Menschen sind gut, man
muss sie nur ausreichend unterstützen" bis "hinaus mit den
kriminellen Schmarotzern, die unseren bescheidenen Wohlstand
vernichten".
In der Mitte stehen Politikerinnen und Politiker, die zwischen diesen
Extremen einen gangbaren Weg suchen müssen. Wie Innenministerin Maria
Fekter, die gerade in den letzten Tagen wieder erfahren musste, dass
allen recht getan wirklich eine Kunst ist, die niemand kann. In
Ausländerfragen kann man es eigentlich gar niemandem recht machen.
Dass die Minister mit ihrer konsequenten Politik - Asyl für jene, die
Hilfe wirklich brauchen, aber nein zum ungeregelten Zuzug - einen
guten Weg verfolgt, zeigt die Kritik von links und rechts. Der Weg
der Mitte ist meistens der bessere.
Wobei jene am lautesten schreien, die plötzlich verstummen, wenn
Lösungen gefragt sind, die menschlich vertretbar, politisch
durchsetzbar und den Bürgern
zumutbar sind. Lösungen,
wie sie Fekter zustande gebracht hat.

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
http://www.volksblatt.at

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