OTS0236 / 02.11.2009 / 15:30 / Channel: Politik / Aussender: ÖH - Österreichische Hochschülerschaft
Stichworte: Bildung / Innenpolitik / Universitäten / Wissenschaft


ÖH gegen Rankingfetisch

Utl.: Shanghai-Uni-Ranking für Bundesvertretung nicht aussagekräftig =


   Wien (OTS) - Geht es nach dem eben präsentierten
Shanghai-Uni-Ranking, schneiden Österreichs Hochschulen im
internationalen Vergleich schlecht ab. "Die heimischen Unis haben
gravierende Probleme, die aber nicht dort liegen, wo sie
oberflächliche und nicht aussagekräftige Rankings vermuten", sagt
Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung. 
"Statt sich einem Rankingfetisch hinzugeben, sollen sich die
heimischen Universitäten darauf konzentrieren, breite und
hochqualifizierende Bildung für alle an den heimischen Universitäten
anzubieten", fordert Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. "Die
Politik muss dafür aber endlich die finanziellen Grundlagen
bereitstellen", so Maurer und Wallerberger. 
"Vergleiche von offenen, staatlichen Hochschulen mit abgeschlossenen,
elitenreproduzierenden Privatunis sind völlig unsinnig. Abgesehen
davon, sagt beispielsweise die Anzahl der Nobelpreisträger unter den
AbsolventInnen und Lehrenden nichts über die Qualität einer
Universität aus", erklärt ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig.
Rückfragehinweis:
   Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) 
   Alexander Dworzak, Pressesprecher
   Tel.: 0676 888 52 211
   alexander.dworzak@oeh.ac.at
   http://www.oeh.ac.at
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OTS0236    2009-11-02/15:30
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