• 02.11.2009, 14:31:30
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ÖH: Guten Morgen, Herr Faymann - wir brauchen neue Lösungen!

Kanzler fällt Studierenden in den Rücken

Wien (OTS) - Völlig verständnislos zeigt sich die
ÖH-Bundesvertretung angesichts der Aussage von Kanzler Faymann, dass
eine "Art von Zugangsregelungen" notwendig wäre. "Faymann hat
anscheinend gar nichts aus den Protesten der vergangenen Tage
gelernt", ärgert sich Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. "Nach 10
Jahren völlig verfehlter Bildungspolitik seitens der ÖVP und
Vogel-Strauß-Politik der SPÖ wacht diese nun auf und begeht genau
dieselben fatalen Fehler", erzürnt sich Maurer.

"Österreich hat nach wie vor zu wenige Studierende - nicht zu viele",
erklärt ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig. "Wir liegen bei den
StudienanfängerInnen 15 Prozent unter dem OECD-Durchschnitt", so
Maltschnig.

"Statt sich ständig auf die Studierenden auszureden, muss die
Regierung endlich die notwendigen Mittel für die Hochschulen
bereitstellen und die richtigen Prioritäten setzen", fordert Thomas
Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertetung. "Nachdem 50.000
Studierende auf den Straßen für einen Kurswechsel demonstriert haben
weiterhin von Zugangsbeschränkungen zu reden, ist purer Zynismus", so
Wallerberger .

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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