- 30.10.2009, 16:11:06
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Katholische Jungschar für kritische Auseinandersetzung mit "Halloween
"Sensibler Umgang" mit Kinderängsten im Zusammenhang mit Tod und Sterben notwendig
Wien, 30.10.2009 (KAP) Eine kritische Auseinandersetzung mit dem
importierten "Halloween"-Brauchtum fordert die Katholische
Jungschar. "Dem Bedürfnis der Kinder nach Auseinandersetzung mit
Sterben, Tod oder der 'Unterwelt' kann auch anders nachgekommen
werden als mit Skelettmasken und dem Erpressen von Süßigkeiten",
fasst Stefan C. Leitner, Bundesvorsitzender der Katholischen
Jungschar, das Grundanliegen eines neuen Positionspapiers seiner
Organisation zusammen.
Die Jungschar fordert u.a. einen sensiblen Umgang mit Kinderängsten,
weil "der spielerische Umgang mit dem 'Fürchten' zwar für viele
Kinder großen Reiz hat, die Grenzen zwischen sich gruseln und sich
ängstigen aber oft fließend sind. Kinder müssen selbst bestimmen
können, inwiefern sie sich einer gruseligen Situation aussetzen und
auf jeden Fall die Kontrolle über das Geschehen behalten".
Als größte katholische Kinderorganisation verlangt die Jungschar
eine stärkere Gewichtung der Kinderpastoral in den Gemeinden, wie
zum Beispiel mehr Angebote für Kinder, damit sie sich vor allem rund
um Allerheiligen/Allerseelen spielerisch mit den Themen Sterben und
Tod auseinandersetzen können. "Kinder haben einen ganz eigenen
Zugang zu diesen schweren Themen. Wir müssen uns trauen, neue Wege
bei der Gestaltung von Ritualen zu suchen, damit die Bedürfnisse von
allen, auch die der Jüngsten, berücksichtigt werden", so Leitner
abschließend. (Informationen: Linda Kreuzer, Tel.:
0676/880.11/10.00, E-Mail: [email protected]).
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