• 30.10.2009, 09:12:10
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pro:woman Ambulatorium begrüsst Vorstoß zur Rezeptfreigabe der "Pille danach"

Ungewollte Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüche speziell bei jungen Mädchen können so reduziert werden

Wien (OTS) - Das pro:woman Ambulatorium am Fleischmarkt begrüsst
und unterstützt die Initiative des Gesundheitsministers Stöger, die
"Pille danach" rezeptfrei zugänglich zu machen.

"Speziell jungen Mädchen steht mit der frei zugängigen "Pille
danach" endlich eine Möglichkeit zur Verfügung, Pannen in der
Verhütung und in weiterer Folge ungewollten Schwangerschaften rasch
entgegenzuwirken", so Elke Graf, Leiterin des pro:woman
Ambulatoriums.

"Nichtsdestotrotz muss die "Pille danach" auch weiterhin als
Notfallverhütungsmittel angesehen werden, das weder regelmässige
Verhütung ersetzt noch die Übertragung von sexuellen Krankheiten
verhindert.", so Graf.

"Der Vorstoß des Ministers zeigt, dass sich die jetzige Regierung
ernsthaft mit den auf europäischer Ebene längst umgesetzten
Forderungen auseinandersetzt. Der unbürokratische und rasche Zugang
zu Notfallverhütung gehört zu den wesentlichen Maßnahmen, den
dramatischen Anstieg von Schwangerschaftsabbrüchen bei unter
18jährigen Mädchen zu stoppen. Die generelle Abgabe von
Verhütungsmitteln auf Krankenschein würde die Anzahl ungewollter
Schwangerschaften noch weiter reduzieren." so Graf.

Rückfragehinweis:

Elke Graf
   pro:woman Ambulatorium
   Sexualmedizin und Schwangerenhilfe
   Zentrum für Vasektomie
   E-Mail: [email protected] 
   Telefon:    01/512 96 31
   Fax:   01/512 96 31-210
   Websites:   www.prowoman.at

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