- 29.10.2009, 14:24:08
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ÖH fordert sieben neue Antworten auf sieben alte Fragen
Bundesvertretung konfrontiert Hahn mit umfassendem Problemkatalog
Wien (OTS) - Beim heutigen Termin mit Wissenschaftsminister Hahn
legt die ÖH Bundesvertretung einen umfassenden Problemkatalog vor.
"Die Proteste der letzten Woche haben erneut bewiesen, dass ein
Kurswechsel in der Bildungspolitik absolut notwendig ist. Hahn muss
sich jetzt bewegen und seine Fehler wieder gut machen, bevor er nach
Brüssel abtaucht", sagt Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH
Bundesvertretung. Die ÖH fordert daher vom Wissenschaftsminister
sieben neue Antworten auf sieben bereits gestellte und vom Minister
stets ignorierte Fragen.
Der Problemkatalog umfasst folgende sieben Punkte:
- Ausfinanzierung der Hochschulen
- Abschaffung der Studiengebühren für alle Studierende
- Nein zu Zugangsbeschränkungen
- Demokratisierung der Hochschulen
- Sichere und gute Dienstverhältnisse für Lehrende, aktive
Frauenförderung
- Bessere finanzielle Absicherung von Studierenden
- Aufgaben der Hochschulen
"Mit der gestrigen Großdemo und den vorangegangenen Besetzungen ist
Österreich aus dem bildungspolitischen Tiefschlaf erwacht, jetzt gilt
es zu handeln" sagt Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. "Hahn kann sich
nicht mehr vor den großen bildungspolitischen Fragen drücken", sind
sich Maurer und Wallerberger einig.
Inwieweit Hahn noch bereit ist sich mit diesen großen Fragestellungen
auseinanderzusetzen ist fraglich. "Hahn wird jetzt zynisch - 40.000
Demonstrierende wehren sich gegen Zugangsbeschränkungen und der
Minister wirbt munter weiter für sein Anliegen", ärgert sich ÖH
Generalsekretärin Eva Maltschnig.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at
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