• 29.10.2009, 14:13:33
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Kein österreichischer Sonderweg bei Spritpreis-Kommastellen

Drei Kommastellen bei Treibstoffen in der EURO-Zone üblich

Wien (OTS) - Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) lehnt
die ARBÖ-Forderung nach nur zwei statt drei Nachkommastellen bei der
Auszeichnung der Tankstellenpreise ab. Der ARBÖ versucht, eine bis
dato nicht existierende Problematik zu schaffen und argumentiert
zusätzlich gegen Verbraucherinteressen sowie betriebswirtschaftliche
Aspekte. Die Mineralölindustrie spricht sich daher für ein
Beibehalten der drei Nachkommastellen bei der
Treibstoffpreisauszeichnung aus.

In den vergangenen Jahren hat es über die Preisdarstellung mit
drei Nachkommastellen keine Kundenbeschwerden gegeben. Die Frage nach
nur zwei Nachkommastellen ist von Konsumentenseite bis dato nicht
gestellt worden. Die Autofahrer fühlen sich durch diese Darstellung
offenbar nicht überfordert.

Die Preisdarstellung mit drei Nachkommastellen ist seit vielen
Jahren gelebte Praxis. Drei Nachkommastellen bei den
Tankstellenpreisen sind heute in allen EU-Ländern mit EURO-Währung
allgemein üblich. Umstellungen auf zwei Nachkommastellen sind nicht
bekannt. Ein grenzübergreifender Gleichklang hat in den EURO-Ländern
bei einer allfälligen Diskussion über die Anzahl der
Nachkommastellen Priorität. Etwaige Mischsysteme wären jedenfalls zur
Vermeidung tatsächlicher Verwirrung abzulehnen.

Drei Nachkommastellen sind Ausdruck einer detaillierten
Preisdarstellung und Ausdruck eines fairen Preises, und allfällige
Rundungsdiskussionen lassen sich dadurch vorweg vermeiden. Darüber
hinaus ist bei durchschnittlichen Netto-Marktmargen von einem Cent
pro Liter die Feinsteuerung im 0,1 bis 0,9 Centbereich
betriebswirtschaftlich sinnvoll und im Interesse der Verbraucher.
Auch in anderen Energiebereichen, wie z.B. bei Strom- oder
Gasabrechnungen, sind mehrere Nachkommastellen bei Preisangaben
üblich.

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite
Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als
gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und
Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die
Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren
(midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien
verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

Rückfragehinweis:

Pressestelle Fachverband der Mineralölindustrie
   ikp - Kommunikationsplanung und Öffentlichkeitsarbeit 
   Mag. Maria Wedenig  
   Liechtensteinstraße 12/10 1090 Wien
   Tel.: +43 1 5247790-16
   Email: [email protected]

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