- 27.10.2009, 09:50:34
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AKNÖ zum Weltspartag: Sicherheit ist das Gebot der Stunde!
Renaissance des guten alten Sparbuchs
Wien (OTS) - "Banken und AnlageberaterInnen haben nach der
Finanzkrise wieder einiges gut zu machen. Die neuerliche Bewerbung
riskanter Anlagenmodelle ist da der falsche Weg, um das Vertrauen der
Menschen wieder zurück zu gewinnen", mahnt AKNÖ-Präsident Hermann
Haneder anlässlich des bevorstehenden Weltspartags am 30. Oktober.
Kaum hat die Finanzwelt einen Schritt aus der Finanzkrise gemacht,
mehren sich schon wieder offensive Bewerbungen riskanter
Anlagenmodelle. "Dabei sollte gerade jetzt der Sicherheitsgedanke an
erster Stelle stehen", gibt der AKNÖ-Präsident zu denken.
Tatsächlich ergibt sich aus den zahlreichen Beratungsgesprächen der
AKNÖ-Konsumentenberatung eine klare Tendenz: "Viele Sparerinnen und
Sparer haben aus der Krise offensichtlich gelernt.", sagt
AKNÖ-Finanzexperte Ernst Hafrank. Das gute alte Sparbuch feiert
jedenfalls wieder Hochsaison: "Das eingelegte Kapital darf nicht
verloren gehen. Das Sparbuch ist und bleibt so gesehen die sicherste
Variante", kann Hafrank diese Vorgehensweise nur weiter empfehlen.
Finger weg von spekulativen Produkten!
Er warnt allerdings vor den Überredenskünsten vieler
FinanzberaterInnen: "Wegen des momentan extrem niedrigen Zinsniveaus
sollten sich Konsumenten nicht dazu hinreißen lassen, wieder auf
spekulative Anlageformen zurück zu greifen, nur weil Nettorenditen
von 4 bis 6 Prozent in Aussicht gestellt werden." Bereits wenn
deutlich über 3 Prozent Bruttorenditen mit Veranlagungszeiten unter 3
Jahren angegeben werden, sollten alle Alarmglocken läuten. Hafrank:
"Da muss man von spekulativen Produkten ohne Zins- und
Kapitalgarantie ausgehen, die noch dazu nicht unter den Schutz der
gesetzlichen Einlagensicherung fallen."
Apropos Einlagensicherheit: Ab 1.Jänner 2010 kommen hier neue
Regelungen zum Tragen. So sind Einlagen ab diesem Datum bis zu einer
Gesamthöhe von 100.000 Euro abzusichern. Diese Gesamtsumme versteht
sich nach wie vor pro SparerIn und pro Bankinstitut. Ist also ein
höherer Gesamtbetrag auf mehrere Spar- und Girokonten eines Instituts
aufgeteilt, gilt die Einlagensicherheit trotzdem nur bis zu 100.000
Euro!
Vorsicht bei Angeboten im Web!
Was für die Banken aus Sicht der Konsumenten gilt, muss erst Recht
bei Online-Werbungen berücksichtigt werden: "Im Internet finden sich
immer wieder unseriöse Angebote. Hier können wir nur raten: Finger
weg von allzu schön klingenden Angeboten!", warnt Hafrank
Sehr wohl empfehlenswert im Internet ist hingegen der "Bankenrechner"
der Arbeiterkammern (www.bankenrechner.at). Diese unabhängige
Vergleichsplattform hilft KonsumentInnen, sich einfach und schnell
einen Überblick über die aktuelle Zinsenlandschaft der Banken zu
verschaffen.
Weitere Tipps und Infos rund ums Sparen finden Sie auf
noe.arbeiterkammer.at/konsument
Rückfragehinweis für JournalistInnen: AKNÖ Konsumentenberatung, Ernst
Hafrank, 01-58883-1310
Rückfragehinweis:
AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit, Chef vom Dienst
Tel.: (01) 58883-1200
mailto:[email protected]
http://noe.arbeiterkammer.at
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