• 26.10.2009, 13:49:34
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ÖH-WU zu Protesten: Uniprobleme offensiv angehen und lösen

Appell zur raschen Lösung der momentanen Hochschulprobleme

Wien (OTS) - Die HochschülerInnenschaft an der
Wirtschaftsuniversität Wien (ÖH-WU) spricht sich im Zusammenhang mit
der noch immer andauernden Audimax Besetzung an der Universität Wien
für ein entschlossenes Vorgehen zur Lösung der momentanen
Hochschulprobleme aus. "Der Minister braucht sich über den Unmut der
protestierenden Studierenden nicht zu wundern, viel zu lange wurden
die dramatischen Kapazitätsprobleme unserer Hochschulen schlichtweg
ignoriert. Darüber hinaus ist es höchst bedauerlich, dass erst solch
radikale Aktionen vonstatten gehen müssen um die Aufmerksamkeit der
Medien und des Ministers zu erregen. Nichts desto trotz gilt es jetzt
diese Aufmerksamkeit zu nutzen um die tatsächlichen Probleme
anzugehen.", erklärt Stefan Kilga, Vorsitzender der ÖH-WU.

Aus Sicht der ÖH-WU geht es jetzt vorallem um die Gewährleistung
akzeptabler Studienbedingungen. Kilga: "Durch die knappen
finanziellen und personellen Ressourcen ist eine Ausbildung unserer
Studierenden auf international konkurrenzfähigen Niveau kaum noch
möglich. Dieses Ressourcenleck muss so schnell wie möglich gestopft
werden." Der momentan immer populärer werdenden Ausrede, die
deutschen Studierenden seien an der Misere schuld, erklärt er eine
klare Absage. "Nur 6 Prozent unserer Studierenden kommen aus der
Bundesrepublik. Wir hätten die momentanen Kapazitätsprobleme mit und
ohne ihnen", betont Kilga.

"Im Sinne der zahlreichen Studierenden die jetzt wegen dem
besetzten Audimax ihre Lehrveranstaltungen und Prüfungen verpassen
appelliere ich an die Vertreterinnen und Vertreter der BundesÖH und
des Ministeriums sich an einen Tisch zu setzen und schleunigst eine
akzeptable Lösung für alle zu finden. Ausgefallene
Lehrveranstaltungen und Prüfungen bringen auf die Dauer niemanden
etwas", fordert Kilga.

Gerüchten über geplante Blockade-Protestaktionen an der WU erteilt
Kilga eine klare Absage. "Gerade in den letzten Tagen haben wir viele
Mails und Anrufe von besorgten Studierenden erhalten, die wissen
wollten ob ihre LV's regulär stattfinden werden. Eine Besetzung des
Audimax wäre daher gerade für besonders viele unserer
StudienanfängerInnen eine Katastrophe, denn naturgemäß finden die
LV's mit dem höchsten Engpässen, dort statt. Ein Ausfall von LVs wäre
garantiert nicht in ihrem Sinn", betont Kilga abschließend.

Rückfragehinweis:
Stefan Kilga, ÖH-Vorsitzender WU-Wien
Telefon: 0664/88500463
mailto: [email protected]

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