Utl.: Hahn hat 3-Schritte-Plan vorgelegt - SPÖ blockiert Diskussion um Uni-Zukunft =
Wien, 25. Oktober 2009 (ÖVP-PK) Verwundert zeigt sich ÖVP- Wissenschaftssprecherin Dr. Beatrix Karl über die Aussagen von Kanzler Faymann im heutigen "Presse"-Interview. Wissenschaftsminister Hahn hat vor mehr als einer Woche einen 3- Schritte-Plan für faire Studienbedingungen und mehr Absolventen vorgelegt sowie sich erst kürzlich mit den Rektoren über Sofortmaßnahmen und die Zukunftsperspektiven der Unis beraten. ****
"Faymanns SPÖ negiert seit Jahren die Entwicklungen und Bedürfnisse der Universitäten. Gemeinsam mit FPÖ und Grünen hat Faymann im Wahlkampf den Unis über 150 Millionen Euro genommen und die Schranken für deutsche NC-Flüchtlinge gesenkt. Trotz aller Empfehlungen der OECD für ein faires Zukunftssystem an den Unis, verweigert die Faymann-SPÖ jeden Dialog darüber", stellt Karl die Fakten klar.
Dass sich Faymann nun zu Wort meldet und sich mit Gruppen solidarisiert, die weder die offiziell gewählten Studierendenvertreter noch den Wunsch der meisten Studentinnen und Studenten nach einem störungsfreien Lehrbetrieb respektieren, lasse tief in die Hochschulkompetenz der SPÖ blicken.
Der 3-Schritte-Plan Hahns hingegen umfasse zum Ersten klare Spielregeln, vor allem die Nutzung der Möglichkeiten im Rahmen der von ÖVP und SPÖ beschlossenen UG-Novelle, die mit 1. Oktober in Kraft trat. Diese sieht vor, dass in jenen Studienfächern, in denen auf Grund des deutschen Numerus clausus und der dadurch nach Österreich kommenden deutschen Studierenden unverantwortliche Studienbedingungen vorherrschen, die Universitäten gemeinsam einen Antrag auf Zulassungsbeschränkungen stellen können. "Dieses Gesetz wurde von der SPÖ mitbeschlossen", erinnert Karl.
Weiters gehe es in dem 3-Schritte-Plan um bessere Information von Maturanten und angehenden Studierenden sowie eine größere finanzielle Unterstützung der Studierenden bei gleichzeitig fairen Beiträgen, für jene, die sie aufbringen können.
"Es ist mehr als verwunderlich, dass sich der Kanzler gegen mehr Stipendien für die Studierenden ausspricht", so Karl. Die ÖVP- Wissenschaftssprecherin verweist weiters darauf, dass die Universitäten in den kommenden drei Jahren 8,2 Milliarden Euro bekommen. Das ist ein Plus von 17 Prozent gegenüber den vergangenen drei Jahren, so Karl. Zusätzlich bekommen die Unis den Entfall der Studienbeiträge in Höhe von rund 150 Millionen ersetzt.
Karl fordert Faymann und seine SPÖ zu einer "konstruktiven Debatte über die Zukunft der Universitäten auf. Protestieren und solidarisieren können die Zahl der Absolventen nicht steigern."
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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OTS0006 2009-10-25/10:28
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10.03.2010 / 16:13:39 / Parlamentsdirektion
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09.03.2010 / 18:10:32 / Bundespressedienst