- 23.10.2009, 14:44:11
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Beatrix Karl: Besetzen von Hörsälen verbessert keine Studienbedingungen
Universitäten bekommen in den kommenden drei Jahren 8,2 Milliarden Euro
Wien, 14. September 2009 (ÖVP-PK) „Mit dem Besetzen von
Hörsälen werden keine Studienbedingungen verbessert“, so ÖVP-
Wissenschaftssprecherin Dr. Beatrix Karl. Die derzeit steigenden
Studierendenzahlen seien eine Herausforderung, die
Wissenschaftsminister Hahn u.a. gestern mit den Rektoren der
heimischen Universitäten besprochen habe. Um das Ziel, mehr jungen
Menschen den Abschluss eines Studiums unter fairen Bedingungen und
in guter Zeit zu ermöglichen, sollen drei Schritte gesetzt werden:
Klare Spielregeln, bessere Information der Studierenden und eine
größere finanzielle Unterstützung der Studierenden bei gleichzeitig
fairen Beiträgen, für jene die sie leisten können. ****
Die Universitäten bekommen in den kommenden drei Jahren 8,2
Milliarden Euro, das sind um 17 Prozent mehr als in den vergangenen
drei Jahren. Zusätzlich bekommen sie die Studiengebühren ersetzt,
das sind jährlich rund 150 Millionen Euro. Karl bedauert, dass
durch die Protestmaßnahmen an der Uni Wien ein nicht
unbeträchtlicher Sachschaden entstanden ist und zahlreiche
Vorlesungen ausgefallen sind. Karl verweist abschließend auch
darauf, dass die Studierenden nun die Beschlüsse von SPÖ, FPÖ und
Grünen ausbaden müssen, die vor einem Jahr in einer von
Wahlkampfzuckerln geprägten Parlamentssitzung gefällt wurden.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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