• 22.10.2009, 15:23:39
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Kärnten: Katastropheneinsatzübung war "kombinierter Erfolg"

LH Dörfler und Einsatzstab informierten über den Verlauf der Katastropheneinsatzübung "Combined Success 09" in Völkermarkt" - 15 Szenarien wurden geübt

Klagenfurt (OTS/LPD) - In der neuen Burg in Völkermarkt zog heute,
Donnerstag, Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Gerhard
Dörfler mit den Verantwortlichen der Einsatzorganisationen ein erstes
Resümee über die zweitägige Katastropheneinsatzübung "Combined
Success 09" in Völkermarkt. Übungsannahme war ein Versorgungsengpass
im Energiebereich für die Bezirkstadt und den Bezirk und daraus
resultierende Szenarien. Letztere, insgesamt 15, wurde am
Führungssimulator der Militärakademie Wiener Neustadt, er kam erstmal
in Kärnten zum Einsatz, in Echtzeit dargestellt.

"Als Katastrophenschutzreferent habe ich ein großes Interesse
daran, welche Lösungsansätze es in einem solche Fall geben kann",
betonte Dörfler. Für ihn als zuständigen Referenten sei es auch
wichtig gewesen, dass alle Einsatzorganisationen, das Bundesheer,
Polizei, Feuerwehr und das Rote Kreuz in dieser Übung ihre gute
Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft und der E-Control
(Energie Control GmbH) unter Beweis stellen konnten. "Der Bezirk
wurde gut beübt und war gut behütet", so Dörfler.

Der Landeshauptmann ging auch auf die Bedeutung der Kommunikation
in solch einer Krise ein. "Eine kluge Informationspolitik ist in so
einem Fall wichtig, damit die Bevölkerung nicht beunruhigt und
verunsichert wird". Ein Garant für die Sicherheit der Bevölkerung ist
für den Landeshauptmann das ständig gute Miteinander aller
Einsatzorganisationen auch in ruhigen Zeiten. "Dann kann man ohne
Angst das Morgen erwarten", dankte er allen Übungsteilnehmern.

Bezirkshauptmann Gert André Klösch berichtete, dass dank der
Professionalität und Kollegialität in der Einsatzzentrale die
durchgespielten Szenarien der Realsituation sehr nahe gekommen seien.
"Jedes Szenario hat uns im Bezirkskrisenstab weder unterfordert noch
überfordert", sagte er. Die Übung habe ihm als Einsatzleiter viele
Erfahrungswerte gebracht.

Johannes Mayer von der Energie Control GmbH berichtete, dass
Österreich über ein Regelwerk verfüge, wie man bei einem Szenario
eines Lieferengpasses von Strom und Gas vorzugehen habe. Für die
E-Control sei dabei die Information der Öffentlichkeit ganz wichtig.
Die Übung in Kärnten sei die erste gewesen, bei der Bund, Land und
Bezirk involviert gewesen seien.

Militärkommandant Brigadier Gunter Spath erläuterte die Rolle des
Bundesheeres. Neben der Übungsvorbereitung unter Einbeziehung der
Milizoffiziere habe die Arbeit am Führungssimulator der
Militärakademie Wiener Neustadt in Echtzeit viele neue Erkenntnisse
gebracht. Oberstleutnant Gottlieb Türk vom Landespolizeikommando
Kärnten, Bezirksrettungskommandant Josef Medwed und
Bezirksfeuerwehrkommandant Manfred Drobesch hoben die gut
funktionierende Kommunikation und die gute Zusammenarbeit hervor.

Zu dieser Presseaussendung stehen honorarfreie Fotos in
Druckqualität auf www.ktn.gv.at (Slideshow beim entsprechenden
Artikel) zum Download zur Verfügung. Fotohinweis: LPD/Bodner
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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