OTS0199 / 22.10.2009 / 12:38 / Channel: Politik / Aussender: Lemke Nadine
Stichworte: Bildung / Budget / Kunst / Rektoren / Studenten / Universitäten / ÖH


Proteste gegen Bachelor/Master - BILD

Utl.: Studierende und Lehrende der Akademie der bildenden Künste Wien protestierten frühmorgens am 22.Oktober während der Leistungsvereinbarungsverhandlungen vor dem BMWF. =

Studenten fordern Mitspracherecht vor dem BMWF = vergrößern

OBS0018 5 II 0029 22.Oct 09

Studierende erklimmen das Wissenschafsministerium und verfolgen die Verhandlungen zwischen Rektor Schmidt-Wulffen und Minister Hahn..

  • Fotograf: Michael Suszynski
  • Fotocredit: Michael Suszynski
  • Ort: Österreich / Wien

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   Wien (OTS) - Die Universitäts-Rektoren müssen per Gesetz bis zum
31. Dezember eine budgetäre Einigung für die folgenden drei Jahre mit
dem BMWF treffen. Die politische Agenda Minister Hahns bis 2010
flächendeckend das Bachelor-Master-Modell umzusetzen führt zunehmend
zu Widerstand aus den Universitäten.
   Rektor Schmidt-Wulffen geriet in den letzten Tagen zunehmend unter
Druck. Seit Dienstag wird die Akademie der bildenden Künste von
Universitätsangehörigen besetzt. Sie fordern die Freiheit, Lehre und
Forschung, Wissenschaft und Kunst an den Universitäten selbstbestimmt
definieren zu dürfen und bestehen auf den Diplomstudiengang in der
der bildenden Kunst.
   Die Studierenden wollen sich nicht von den Creative Industries
vereinnahmen lassen. Eine berufsorientierte Ausbildung für Künstler
sei schlicht absurd. Werden die Forderungen von Lehrenden und
Studierenden im Rahmen der Verhandlungen nicht umgesetzt, folgen
weitere Aktionen. Die Verhandlungen können noch bis zum Jahresende
andauern. 
   Die heutigen Proteste richteten sich grundsätzlich gegen die Art,
wie gesellschaftspolitische, insbesondere bildungspolitische
Entscheidungen getroffen werden. Die Protestierenden reklamierten
ihre Anwesenheit im Rahmen der Budget-Verhandlungen "Hinter
verschlossenen Türen verhandeln die Bonzen über die Zukunft von
Menschen, ohne Ihnen die Gelegenheit zu geben sich dabei
einzubringen!" meint eine Studentin. 
Rückfragehinweis:
   Nadine Lemke, Tel.: 01 588 16-3300
   contact@malen-nach-zahlen.at, http://www.malen-nach-zahlen.at
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