• 21.10.2009, 13:44:27
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FP-Matiasek: Zwangsheirat nicht tolerieren

Betreuung der Opfer und Bestrafung der Täter gleichermaßen notwendig

Wien, 21-10-2009 (fpd) - Wenn Frauenministerin Heinisch-Hosek sich
nun für eine eigene Interventionsstelle für die Opfer von Zwangsehen
stark mache, dann sei dies ein deutlicher Beweis dafür, dass
Zwangsehen hierzulande eine nicht wegzuleugnende Tatsache wären, so
die Frauen- und Integrationssprecherin der FPÖ-Wien, LAbg. Veronika
Matiasek.

Für die FPÖ stehe fest, so Matiasek, dass Zwangsehen und arrangierte
Ehen, meist von Jugendlichen, ein Problem darstellen, dass durch die
Zuwanderung aus islamischen Ländern mitgebracht wird. Dies werde von
der SPÖ jedoch gerne bestritten. Es sei daher unabdingbar, den
Zuwanderern unsere Rechte und gesellschaftlichen Normen rechtzeitig
und mit Nachdruck zu vermitteln. Hier habe die Integrationspolitik
vollkommen versagt, wie die Realität, etwa beim Thema Zwangsehe,
deutlich zeige. Betreuung und Hilfe für die Opfer ja, so Matiasek,
gleichzeitig müssten aber auch die Täter mit aller Härte bestraft
werden. Hier gelte es einerseits Exempel zu statuieren, die eine
abschreckende Wirkung erzielen und andererseits den einseitigen
Umgang mit dem Problem Zwangsehe zu beenden, fordert Matiasek
abschließend. (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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