• 19.10.2009, 12:09:25
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BZÖ-Grosz: SP/VP-Bundesregierung ruiniert Koralmprojekt - Bauverzögerung bis 2020 ist eine Katastrophe

Auch Termin 2020 ist nicht zu halten, denn Finanzierungskürzung bedeutet eine Inbetriebnahme frühestens 2024 - SP-Bures der glatten Lüge überführt!

Graz (OTS) - "Das ist ein schwarzer Tag für die Steiermark. Die
Verzögerung des Koralmtunnels ist eine politisch vorsätzlich
angerichtete Katastrophe für den Wirtschaftsstandort Steiermark und
seine Arbeitsplätze. Alle Beteuerungen von SPÖ-Verkehrsministerin
Bures, dass der Fertigstellungstermin 2018 trotz der von der
SPÖ/ÖVP-Bundesregierung durchgeführten Finanzierungskürzung von 594
Mio. Euro zu halten sei, sind der glatten Lüge überführt. Langsam
frage ich mich, ob ich der einzige Politiker in der Steiermark bin,
der auch hin und wieder das Hirn und den logischen Hausverstand
einschaltet", ärgert sich der steirische BZÖ-Chef und
Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz über die heutige Ankündigung der
ÖBB.

Die Aussagen der ÖBB-Projektleiter, wonach die geologischen
Gegebenheiten der Koralm für diese Bauverzögerung verantwortlich
seien, qualifizierte der steirische BZÖ-Chef als "Notlüge" und
"parteipolitisch gesteuerte Schutzbehauptung" ab. Der heute
propagierte Fertigstellungstermin 2020 sei auch nicht zu halten, denn
die Mittelkürzungen lassen eine früheste Inbetriebnahme erst 2024 zu.
"Sämtliche seit Juni vom kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler und
mir geäußerten Befürchtungen haben sich mit dem heutigen Tag
bewahrheitet", so Grosz, der schwere Vorwürfe in Richtung
Landeshauptmann Franz Voves erhebt.

"Der steirische Landeshauptmann Voves geht auf Tauchstation und hat
mit der losen Zusage von virtuellen Konjunkturpaketen der
Bundesregierung sein politisches "Schweigegeld" bekommen. Dafür sieht
er zu, wie Arbeitsplätze vernichtet und wegradiert werden, gerade in
Zeiten einer Wirtschaftskrise das Bauvolumen am steirischen
Jahrhundertprojekt zurückgenommen wird und die beiden südlichen
Bundesländer Steiermark und Kärnten von der Bundesregierung in eine
soziale und wirtschaftliche Katastrophe geführt werden", kritisiert
Grosz die Untätigkeit von Voves. Das BZÖ werde sämtliche Mittel und
Initiativen auch im Nationalrat ergreifen um diese
Finanzierungskürzung zu verhindern.

Rückfragehinweis:
BZÖ-Steiermark

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