• 14.10.2009, 15:30:03
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JUGENDVERTRETUNG: Generationenvertrag kein Auslaufmodell!

Pensionssicherung braucht zielgerichtete Arbeitsmarkt-, Frauen- und Bildungspolitik!

Wien (OTS) - Aufgrund der aktuellen Diskussionen betont die
Bundesjugendvertretung (BJV) als Interessenvertretung der jungen
Menschen in Österreich erneut, dass der Generationenvertrag kein
Auslaufmodell ist.
"Das staatliche Pensionssystem kann und soll aufrecht erhalten
werden. Dazu muss die Regierung die Probleme der jungen Menschen
ernst nehmen und sich einer umfassenden Pensionsdiskussion stellen.
Diese darf nicht nur über Pensionshöhe, Antrittsalter und
Ausnahmeregelungen geführt werden", fordert BJV-Vorsitzender Philipp
Nagel.
Folgende Bereiche müssen einbezogen werden: "Damit es auch in Zukunft
adäquate Pensionen gibt, braucht es notwendige Maßnahmen, die vom
Arbeitsmarktbereich, wo es u.a. um die Erhöhung der Erwerbsquote
geht, über den Bildungsbereich bis hin zu Frauenpolitik reichen."
Gerade im Arbeitsmarktbereich spitze sich die Lage für Jugendliche
immer mehr zu: "Junge Menschen sind stark von Arbeitslosigkeit
betroffen und bekommen die Ausweitung von prekären
Arbeitsverhältnissen am meisten zu spüren. Daher fehlen ihnen immer
mehr Beitragsjahre für ihre Pensionen. Diesem Trend muss endlich
gegengesteuert werden und die Pensionsthematik auch in diesem
Querschnitt betrachtet werden", so Nagel abschließend.

Rückfragehinweis:

Bundesjugendvertretung
   Mag.a Nicole Pesendorfer
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel. 01/214 44 99-15
   Mobil: 0676/ 880 111 048
   [email protected]

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