OTS0192 / 13.10.2009 / 13:22 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Bundesparteileitung
Stichworte: Hacklerregelung / JVP / Kurz / Pensionen


JVP - Kurz zu Pensionsdebatte: Wir sind doch nicht (die) Blecha! =


   Utl.: Junge ÖVP präsentiert Gfk- Umfrage zu Pensionssystem =
    Wien, 13. Oktober 2009 (OTS) „Wir sind doch nicht (die) Blecha, 
die sich für blöd verkaufen lassen“, so Sebastian Kurz, 
Bundesobmann der Jungen ÖVP, anlässlich der andauernden Forderungen 
der Pensionistenvertreter. Wer nicht erkannt habe, wie die 
wirtschaftliche Lage aussehe und dass mit einer 
überdurchschnittlichen Steigerung der Pensionen neue Schulden 
verbunden seien, hat auch nicht begriffen, dass die Schulden von 
heute die Steuern von morgen sein werden, so Kurz weiter. ****
Zwtl.: „Hacklerregelung“ ist ungerecht 
    Laut einer kürzlich durchgeführten bundesweiten Umfrage unter 
Frauen und Männern ab 15 Jahren halten 76 Prozent der 510 Befragten 
die jetzige Form der „Hacklerregelung“ für eher ungerecht. 
Besonders skeptisch stehen die Befragten der Frage gegenüber, wie 
sie die Pensionsbezüge in der Zukunft sehen. So sind 83 Prozent 
davon überzeugt, dass Menschen, die in zehn Jahren oder später in 
Pension gehen werden, sicherlich weniger Pension als die jetzigen 
Pensionisten erhalten. Lediglich 14 Prozent glauben daran, dass 
sich hier nichts zum Schlechteren ändern wird. Momentan ist vor 
allem die derzeitig geltende „Hacklerregelung“ mit schuld daran, 
dass in Österreich 80 Prozent in Frühpension gehen. 
Zwtl.: Ende „Hacklerregelung 2013“, keine 1,9 Prozent 
Pensionserhöhung und Umsetzung der Beamtenpensionsreform 
    Um das Pensionssystem nachhaltig und zukunftstauglich zu 
gestalten, müssen daher mehrere Punkte umgesetzt werden. „Das Ende 
für die jetzige Hacklerregelung muss 2013 sein. Um das zu 
erreichen, muss jetzt mit Einschleifregelungen begonnen werden, 
damit 2013 tatsächlich das Ende für die Hacklerregelung bedeutet“, 
so Sebastian Kurz. Weiters ist aus der Sicht der Jungen ÖVP die 
Umsetzung der Beamtenpensionsreform auch in den Ländern bis 2028 
wesentlich. Für Kurz nicht nachvollziehbar ist, warum zum Beispiel 
in Wien die Beamtenpensionen erst 2042 angeglichen werden sollen. 
Abschließend bekräftigte Kurz den Standpunkt der Jungen ÖVP, dass 
es eine Anpassung der Pensionen nach dem PHIP nicht geben dürfe.
Rückfragehinweis: Junge ÖVP: Herbert Rupp; Tel.: 0664 85 92 931; 
http://junge.oevp.at
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