• 12.10.2009, 11:28:51
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IKG fordert Landtagspräsident Lobnig zum Handeln auf

Das Prinzip "Freiheit der Kunst" ist keine Legitimation für Antisemitismus

Wien (OTS) - Eine von Fotograf Wolfgang Bogner in der Galerie des
Klagenfurter Landhauses veröffentlichte Bildersammlung über das
spätstalinistische Nordkorea wurde von diesem mit antisemitischen
Worthülsen wie "jüdisch-imperialistische Aggressoren" und "deutscher
Gruß" versehen. Seitens der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) wird
solch eine Ausstellung in einem öffentlichen Gebäude wie dem Landhaus
als unwürdig gesehen und diese "Querfront" von Vertretern totalitärem
links- und rechtsextremen antisemitischem Gedankenguts als
symptomatisch und höchst bedenklich angesehen.

Der Kärntner Landtagspräsident ist aufgefordert, sich der
Verurteilung des Ausstellungsbegleittextes durch Politiker
verschiedener Parteien, darunter auch dem Abgeordneten Petzner,
anzuschließen und die Räumlichkeiten des Landhauses nicht weiter zur
Verfügung zu stellen. Dies würde wohl auch im Interesse des
Bundeslandes Kärnten liegen.

Die IKG hat ihre Anwälte beauftragt bei der Staatsanwaltschaft eine
Sachverhaltsdarstellung einzubringen.

Rückfragehinweis:
Israelitische Kultusgemeinde
Tel.: (01) 53 104-105

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | IKG

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