Wien (FSG Wien) - Wien (FSG) - "Wenn der Generalsekretär der ÖVP, Fritz Kaltenegger suggeriert, alle von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen seien im Grunde genommen Tachinierer und würden nicht für ihre Familien da sein, so kann eine derartige Haltung nur als purer sozialer Zynismus bezeichnet werden", so der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), Wolfgang Katzian, in einer Reaktion auf die heutigen Äußerungen des VP-Generalsekretärs.
"Die ÖVP hat offenbar die Dimension des Problems der Arbeitslosigkeit in Zeiten der Krise nicht erkannt. Unterm Strich bleibt, dass die ÖVP den arbeitslosen Menschen selbst die Schuld an ihrem Schicksal gibt. Tausende Arbeitssuchende würden gerne früher aufstehen, um einen adäquaten Job zu verrichten. Kalteneggers Ansage ist ein Schlag ins Gesicht dieser Menschen. Bei der besseren Absicherung von Arbeitslosen geht es um die Vermeidung von Armut und die Aufrechterhaltung von Kaufkraft, die unsere Wirtschaft dringend benötigt und nicht um eine angeblich soziale Hängematte. Die Sozialdemokratie wird nie zulassen, dass zwischen jenen, die Arbeit haben und jenen, die sie verloren haben, ein Keil getrieben wird. Es ist zu hoffen, dass es in der ÖVP auch noch Menschen gibt, die sich den Werten der sozialen Verantwortung und der christlichen Soziallehre verpflichtet fühlen", so Katzian abschließend.
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OTS0024 2009-10-11/13:02
111302 Okt 09
NGS0001 0220
21.03.2010 / 14:45:03 / ÖVP Bundesparteileitung
20.03.2010 / 09:32:59 / SPÖ Niederösterreich
18.03.2010 / 17:14:01 / Parlamentsdirektion
18.03.2010 / 14:54:46 / Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter