• 07.10.2009, 14:12:07
  • /
  • OTS0270 OTW0270

Neue Influenza: BMG informiert über geplante Impfaktion

Wien (OTS) - Nach der Zulassung des Influenza-Pandemie-Impfstoffs
"Celvapan" durch die Europäische Kommission wird das
Gesundheitsministerium in diesen Tagen die Lieferabrufvereinbarung
mit der Firma Baxter unterschreiben. Es handelt sich dabei um eine
flexible Liefervereinbarung auf Basis des im Jahr 2006
abgeschlossenen Vorvertrags zwischen den Vertragspartnern.

In einer Initiallieferung werden zunächst mehr als 500.000 Dosen
Impfstoff im gesamten Bundesgebiet ausgeliefert, im Anschluss
wöchentlich eine zu vereinbarende Menge des Impfstoffs (sofern
benötigt 30 Prozent der Wochenproduktion von Baxter, nach aktuellen
Schätzungen rund 200.000 Dosen pro Woche). Der Vertrag läuft - rein
theoretisch - bis zur Maximalzahl von 16 Mio. Impfdosen.

Die Impfaktion beginnt laut Plan des Ministeriums in ganz Österreich
am 27. Oktober 2009, wobei in der ersten Welle ausschließlich
Personen in Gesundheitsberufen geimpft werden sollen, vom
niedergelassenen Arzt bis zu den Beschäftigten im Krankenhaus.
Voraussichtlich ab 9. November 2009 beginnt die Immunisierung der
Bevölkerung, vornehmlich Risikogruppen wie chronisch Kranke oder
Schwangere. Geimpft werden nur Personen, die sich impfen lassen
möchten. Es werden zwei Dosen Impfstoff pro Person benötigt, der
Abstand zwischen den beiden Immunisierungen beträgt im Idealfall drei
Wochen.

Der Bund koordiniert die Impfaktion mit den Ländern und den
KV-Trägern, die dem Gesetz entsprechend für die konkrete Durchführung
vor Ort verantwortlich zeichnen. Der Bund sorgt für die Lieferung der
Impfstoffe und stellt die Einwegspritzen zur Verfügung.

Je nach Bundesland wird die Errichtung sog. Impfzentren
unterschiedlich gestaltet sein. In der Mehrheit der Fälle wird die
Immunisierung in Bezirkshauptmannschaften, in Gesundheitsämtern und
den Außenstellen der Krankenkassen durchgeführt.

Die Kosten für die Immunisierung gegen die Neue Influenza werden von
den Krankenversicherungsträgern übernommen. Für die Versicherten
fällt lediglich die Rezeptgebühr an.

Die an zwei Orten in Salzburg gelagerten Pandemieschutzmasken, die
der Bund im Jahr 2006 ankaufte, wurden in den vergangenen Wochen den
Ländern zur Verfügung gestellt. Im Bedarfsfall können diese so
schneller an die Bevölkerung ausgegeben werden.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Gesundheit
   Radetzkystraße 2, 1030 Wien
   Mag. Thomas Geiblinger
   Pressesprecher
   Tel.: +43/1/71100-4505 , Fax: +43/1/71100-14304
   mailto:[email protected]
   http://www.bmg.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BGF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel