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Volksbank Wien forciert Einlagen- und Vorsorgegeschäft

2% p.a. auf 4 Monate

Wien (OTS) - Mit den Familienwochen hat die Volksbank Wien im
September den herbstlichen Vorsorgeschwerpunkt eingeleitet. Ab 12. Oktober wird bis zum Weltspartag ein Kapitalsparbuch mit 2% p.a. und viermonatiger Laufzeit angeboten. Der Mindestbetrag wird 10.000 Euro betragen, maximal sind 100.000 Euro möglich. Wolfgang Layr, Vorstand der Volksbank Wien: "Viele Sparer wollen sich derzeit nicht lange binden, daher bieten wir einen attraktiven kurzfristigen Zinssatz. Deutlich höhere Zinsen sind allerdings bei längeren Bindungen möglich."

Zum Beispiel mit dem seit Monaten sehr erfolgreichen Sprungsparen. Hier bietet die Volksbank Wien bei vierjähriger Bindung die Chance eines Zinsanstieges bis auf 5% p.a.. Wolfgang Layr: "Die ansteigenden Zinsen dieser Sparform sind vor allem für jene gedacht, die mittelfristig eine höhere Inflation und höhere Zinsen erwarten."

Bei Kapitalmärkten und Fremdwährungen vorsichtig

Eine der am meisten gestellten Fragen ist jene nach der richtigen Strategie für Veranlagungen am Kapitalmarkt. Wolfgang Layr: "Die Märkte nehmen eine rasche Erholung der Wirtschaft und der Unternehmensgewinne vorweg. Aufgrund der globalen Überkapazitäten, der steigenden Arbeitslosigkeit, der massiven Kapitalerhöhungen und der Staatsschuldendiskussionen sind aber in den nächsten Monaten Enttäuschungen möglich." Die Volksbank Wien empfiehlt daher -abgestimmt auf das Risikoprofil des Anlegers - beim Einstieg in den Kapitalmarkt eher langfristige Ansparpläne zu wählen.

Angesprochen auf die aktuelle Situation bei Fremdwährungskrediten meint der VB Wien Vorstand: "Der Zinsvorteil beim Schweizer Franken ist mittlerweile auf sehr geringe 0,4% pro Jahr geschrumpft. Andererseits sind Währungsschwankungen von 5, 10 oder mehr Prozent keine Seltenheit. Es macht überhaupt keinen Sinn, wegen eines derartig kleinen Vorteils so große Schwankungsrisiken einzugehen."

Diese Meinung vertritt die Volksbank Wien unabhängig von den sehr unterschiedlichen und schwankenden Währungsschätzungen der internationalen Experten. "Wir haben schon seit Herbst 2006 - als der Schweizer Franken noch bei 1,60 Euro und darunter notierte - folgende Einschätzung an alle Kunden übermittelt: Man wird eine Finanzierung und die Spekulation in Währungen und internationalen Aktien wieder trennen", so Wolfgang Layr.

Solide Entwicklung seit Krisenbeginn

Die Volksbank Wien hat ihre Kredite an Private und Unternehmen im Wiener Raum seit dem Beginn der Lehman-Krise um 12% ausweiten können. Privat- und Unternehmenskredite stiegen von 1,093 Mrd. Euro Mitte September 2008 auf 1,225 Mrd. Euro aktuell.
Das Depotvolumen der Kunden der Volksbank Wien liegt mit 625 Mio. Euro jetzt wieder um über 10% höher als vor der Krise. Die heftigen Kursstürze konnten mehr als ausgeglichen werden, teils durch die rechtzeitige risikobewusste Beratung, teils durch neue Kunden seit der Krise. Layr: "In schwierigen Zeiten ist das Vertrauen einer regionalen Beraterbank ein besonderes Asset".

Die Volksbank Wien erwartet daher auch für 2009 ähnlich gute Zahlen wie in den beiden Vorjahren mit einem Betriebsergebnis knapp unter 20 Mio. Euro.

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