• 02.10.2009, 18:26:10
  • /
  • OTS0296 OTW0296

Schicksal ist zumutbar

Ungleichheit kann ungerecht, aber Gleichheit muss keineswegs gerecht sein.

Wien (OTS) - Gleichheit setzt Vergleichbarkeit voraus, also
objektive Messbarkeit. Doch der Mensch, das Leben ist subjektiv. Wie
soll es da echte Gleichberechtigung geben? Eher gäbe es schon etwas
wie "Rollengerechtigkeit", also eine möglichst gerechte
Rollenverteilung. Ein Elefant ist keine Eintagsfliege.

Gleichheit bringt per se ohnedies weit weniger unmittelbar
spürbaren Nutzen als etwa Freiheit oder Sicherheit. "Gleichheit" ist
andererseits oft Vorwand zur Umverteilung von Steuergeldern (und von
teils fiktiven "Rechten auf...") - zur Wählerstimmenmaximierung.
Letztlich geht es dabei auch um eine Umverteilung der Macht vom Volk
zum Staat. (Wenn es um umfassende Gerechtigkeit ginge, dürfte man ja
nicht nur beim Geld umverteilen: Intelligenz, Schönheit, Gesundheit -
aber auch "Glück", sind schließlich ebenfalls ungleich verteilt.)

Der Staat sollte den Bürgern vor allem helfen, sich aus diversen
Abhängigkeiten zu befreien. Doch die Abhängigkeit beruht leider auf
Gegenseitigkeit: Parteien, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien sind
selbst wieder von der Abhängigkeit der anderen abhängig.

Rückfragehinweis:
DIE MITTE - Das Medium / Tel.: 0664 3245165

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | CHB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel