- 01.10.2009, 11:26:07
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Städtebund fördert nachhaltige Mobilität
Bahnhof Dornbirn gewinnt VCÖ-Mobilitätspreis
Wien (OTS) - "Nachhaltige Mobilität ist gerade in Ballungszentren
eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Das Spannungsfeld zwischen
erhöhter Mobilität und dem gleichzeitigen Anstieg der Belastungen
durch Stau, Abgase und Verkehrslärm gilt es in den kommenden Jahren
zu lösen. Den Weg in die Arbeit ganz ohne Auto zurückzulegen schaffen
nur jene, die auch ein effizientes Verkehrssystem nutzen können. Die
nachhaltige Mobilität in Österreichs Städten und Gemeinden ist uns
ein großes Anliegen, daher freuen wir uns mit den diesjährigen
Preisträgern", erklärt Dr. Thomas Weninger, Generalsekretär des
Österreichischen Städtebundes, anlässlich der Verleihung des
VCÖ-Mobilitätspreises.****
Die Auszeichnung, die seit dem Jahr 1992 verliehen wird,
prämiert heuer Projekte, die verschiedene Mobilitätsformen effizient
miteinander verbinden.
Der diesjährige Gewinner ist der Bahnhof Dornbirn, der aus 209
eingereichten Projekten zum Thema "Multi-modal-mobil" hervor gegangen
ist. Das innovative Projekt konnte die Fachjury vor allem durch seine
gut durchdachte Umsetzung überzeugen.
Mit dem Ziel, die optimale Verknüpfung verschiedenster
Verkehrsmittel und öffentlicher Verkehrssysteme zu erreichen, wurden
am Bahnhof Dornbirn mehrere Maßnahmen umgesetzt: das öffentliche
Verkehrsangebot wurde zentral gebündelt, ein Fahrradparkhaus
errichtet und ein Fahrradverleih zur Verfügung gestellt. Das Projekt,
das gemeinsam von der Stadt Dornbirn und den ÖBB eingereicht wurde,
repräsentiert zudem eine gewinnbringende Kooperation zwischen
einzelnen Projektpartnern.
"Die Stadt Dornbirn setzt seit Jahren auf sanfte Mobilität. Die
Auszeichnung des VCÖ für das Projekt "Bahnhof" ist eine Anerkennung
dieser Bemühungen und bestätigt mich, diesen Weg konsequent weiter zu
verfolgen", sagt Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele.
Andere Formen der Mobilität näher bringen
Die Stadt Salzburg wurde ebenfalls ausgezeichnet: Sie
begeisterte erfolgreich SeniorInnen, die sich zur Generation der
AutofahrerInnen zählen, für andere Formen der Mobilität. Unter dem
Motto "Mobil sein - dabei sein" wurden SeniorInnen mögliche
Alternativen zum Autofahren näher gebracht. Die Maßnahmen reichten
von Informationen über den öffentlichen Verkehr bis zu praktischen
Trainings wie Fahrkartenkauf und Tipps zu sicherem Verhalten in
Bussen.
"Als Salzburgs Bürgermeister freue ich mich ganz besonders über
die Auszeichnung für dieses Kooperationsprojekt von StadtBus und dem
Zentrum für Generationen- und Barrierefreiheit ZGB, dessen
wichtigster Förderer die Stadt Salzburg ist. Die beiden Partner der
Stadt sind ideal aufeinander abgestimmt und können gemeinsam sehr
viel bewegen. Das Salzburger Modell ist mittlerweile in Städten im
In- und Ausland Vorreiter im Bereich "SeniorInnen im öffentlichen
Verkehr". Salzburg ist beim EU-Projekt "aeneas" gemeinsam mit fünf
europäischen Partnerstädten dabei, Ideen und Wege zu erarbeiten, dass
ältere VerkehrsteilnehmerInnen rechtzeitig auf energieeffiziente
Mobilitätsformen umsteigen. Dass die beiden Projektpartner von "Mobil
sein - dabei sein" nun den VCÖ-Preis erhalten, ist ein sicheres
Zeichen dafür, dass der Salzburger Weg richtig ist. Denn nur, wer
mobil ist, kann aktiv und selbstbestimmt am Leben teilnehmen!", freut
sich Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden.
Informationen über den Österreichischen Städtebund
Etwa 65 Prozent der Bevölkerung und 71 Prozent der Arbeitsplätze
befinden sich in Österreichs Ballungsräumen. Der Österreichische
Städtebund ist die kommunale Interessenvertretung von insgesamt 250
Städten und größeren Gemeinden. Der Verein wurde am 24. September
1915 gegründet und hat heute neben Wien und den Landeshauptstädten
praktisch alle Gemeinden mit über 10.000 Einwohnern als Mitglied. Die
kleinste Mitgliedsgemeinde zählt knapp 1.000 Einwohner.
Die Mitgliedschaft ist freiwillig, der Verein finanziert sich
ausschließlich durch die Leistungen seiner Mitgliedsgemeinden. Neben
dem Österreichischen Gemeindebund, der die kleineren Gemeinden
vertritt, ist der Österreichische Städtebund Gesprächspartner für die
Regierung auf Bundes- und Landesebene und ist in der österreichischen
Bundesverfassung (Art. 115 Abs. 3) ausdrücklich erwähnt.
o Links:
www.vcoe.at
rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/(Schluss) ste
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Mag. Silvia Stefan Mediensprecherin Österreichischer Städtebund Telefon: 01 4000-89990 Mobil: 0676 8118 89990 E-Mail: [email protected] www.staedtebund.gv.at
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