ÖH Medizin Wien und Innsbruck: Bundesvertretung der ÖH diskreditiert Medizinstudierende
Studierende der Medizin von der Vorsitzenden der ÖH Bundesvertretung als uninformiert bezeichnet
Wien/Innsbruck. (OTS) - Die Aussage der Vorsitzenden der
Bundesvertretung der Österreichischen Hochschülerinnen- und
Hochschülerschaft, Sigrid Maurer (GRAS), dass Medizinstudierende nur
wegen Fernsehsendungen, wie "Emergency Room", Medizin studieren,
weisen die Vorsitzenden der ÖH Medizin Innsbruck, Konstantin Preindl
(AG MED), und der ÖH Medizin Wien, Stefan Konrad (ÖMU), aufs
Schärfste zurück. "Unsere Studierenden in dieser Form in der
Öffentlichkeit zu verunglimpfen, ist eine bodenlose Frechheit", sind
sich die beiden Vorsitzenden einig. "Die Studierenden überlegen sich
meist sehr lange ein Medizinstudium zu beginnen, sie müssen sich
schließlich schon fast ein Jahr vor Studienbeginn anmelden und einige
Stationen durchlaufen, um zum EMS Test antreten zu können.
Informationsveranstaltungen, wie die BEST, bei der die
Hochschülerschaften vertreten sind und "Road-Shows" des Vizerektorats
für Lehre- und Studienangelegenheiten in verschiedenen Bundesländern,
um bereits die Maturantinnen und Maturanten zu informieren, sollen
hier helfen", meint Konstantin Preindl. Die ÖH Medizin Wien
organisiert zudem selbst eine direkte Beratung in den Schulen, indem
Studierende freiwillig ihre alte Schule besuchen und interessierte
Maturantinnen und Maturanten über das Medizinstudium informieren.
"Es kann so nicht von offizieller Seite stehen gelassen werden,
dass die Vorsitzende der ÖH Bundesvertretung die Studierenden als
unfähig darstellt, sich über ihr Studium zu informieren", so Stefan
Konrad. Würde die ÖH Bundesvertretung diese Angelegenheiten im
Vorfeld mit den betroffenen Universitätsvertretungen absprechen,
könnten viele Probleme verhindert werden.
"Wir fordern eine offene Entschuldigung und Klarstellung der
anscheinend uninformierten ÖH Vorsitzenden Sigrid Maurer und künftig
eine konstruktive Pressearbeit der Bundesvertretung", so die
Vorsitzenden abschließend.
Tel.: 0650 8014586
Konstantin Preindl - Vorsitzender der ÖH Medizin Innsbruck
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