- 29.09.2009, 13:02:04
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Ludwig: Zusätzliche 4 Mio. Euro für Sicherheitstüren in Eigenheimen
Stadt Wien fördert den Einbau von Sicherheitstüren und erweitert die Kriterien in punkto Sicherheit im geförderten Neubau
Wien (OTS) - Seit dem Jahr 2005 fördert die Stadt Wien - im Rahmen
ihrer Sanierungsförderungen - den Einbau von Sicherheitstüren in
Miet-, Genossenschafts- oder Eigentumswohnungen, deren Baujahr
mindestens 20 Jahre zurückliegt und die über eine Wohnfläche von 22
Quadratmeter und 150 Quadratmeter verfügen. Auf Initiative von
Wohnbaustadtrat Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig startet nun eine
erweiterte Förderaktion für den nachträglichen Einbau von
Sicherheitstüren, für die das Wiener Wohnbauressort ein Zusatzbudget
von vier Millionen Euro bereitstellt. Darüber hinaus werden die
Beurteilungskriterien im geförderten Wohnungsneubau in Bezug auf
sicherheitstechnische Ausstattung ausgeweitet und der Einsatz von
Türen mit der Widerstandsklasse WK 3 im geförderten Wohnbau in
Hinkunft verpflichtend sein.****
"Auch wenn Wien nach wie vor eine der sichersten Städte der Welt
ist, so nehmen auch bei uns die Einbrüche - speziell in Eigenheimen -
deutlich zu. Neben dem Ausbau und der Stärkung der bestehenden
Sicherheitskräfte, allem voran die dringend notwendige personelle
Aufstockung der Wiener Polizei, gilt es ganz besonders, entsprechende
Präventivmaßnahmen zu setzen", betonte Wohnbaustadtrat
Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig. "Wir weiten deshalb im Sinne
der Sicherheit für die Wiener Bevölkerung unsere Förderangebote im
Bereich der Sicherheitstüren massiv aus. Im Rahmen dieser
Sonderaktion, die vorerst bis 31. Dezember 2010 läuft, stellt die
Stadt Wien Zusatzmittel von vier Millionen Euro zur Verfügung."
Bereits unmittelbar nach der Beschlussfassung im Wiener
Gemeinderat wird im Rahmen dieser Sonderförderung der nachträgliche
Einbau von Sicherheitstüren ab mindestens Widerstandsklasse 3 in
Siedlungs- und Kleingartenhäusern sowie auch jener von
Wohnungseingangstüren, unabhängig vom Errichtungszeitpunkt des
Gebäudes, gefördert. Ludwig: "Wir schaffen damit einen deutlichen
finanziellen Anreiz und zeigen einmal mehr, dass wir dort, wo die
Stadt Wien ihren Beitrag zu mehr Sicherheit leisten kann, tätig sind.
Wir leisten mit dieser Förderung einen wichtigen Beitrag zur
gezielten Prävention."
Bereits seit 2005 unterstützte die Stadt den Einbau von rund
14.000 Sicherheitstüren im Rahmen einer zeitlich unbegrenzten
Förderung, die in erster Linie WienerInnen, die über ein geringeres
Einkommen verfügen, zugute kommen soll.
Die wichtigsten Infos zur Aktion - Voraussetzungen und
Fördersumme
o gefördert wird der nachträgliche Einbau von einbruchshemmenden Türen - unabhängig vom Zeitpunkt der Baubewilligung und der Größe der Wohnnutzfläche - mit der Mindest-Widerstandsklasse 3. Die Türen müssen nach Ö-Norm B 5338 geprüft und gekennzeichnet sein. o die Förderung besteht in einem einmaligen nichtrückzahlbaren Betrag im Ausmaß von 20 Prozent der Kosten, jedoch max. 400 Euro (je Türflügel). o förderungsberechtigt sind Eigentümer, Mieter und Nutzungsberechtigte einer Wohnung, eines Eigenheims oder eines Kleingartenwohnhauses, die/das dem persönlichen dringenden Wohnbedürfnis dient.
Die Einreichung bei der MA 50 - Wohnungsverbesserung erfolgt mit
dem entsprechenden Antragsformular und der Firmenrechnung (samt
Montagekosten) sowie gegebenenfalls der Einverständniserklärung des
Vermieters und einer Kopie des Zertifikates, welches die
ÖNORM-Prüfung nachweist. Es können nur Rechnungen anerkannt werden,
welche innerhalb von sechs Monaten ab Ausstellungsdatum bei der MA 50
zur Förderung beantragt werden.
Start der erweiterten Förderaktion für Sicherheitstüren
Diese Gemeinderatsaktion wird am kommenden Montag im zuständigen
Gemeinderatsausschuss für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung
behandelt. Die Beschlussfassung ist für die Sitzung des Gemeinderates
am 30.10.2009 vorgesehen. Die Gültigkeit der Aktion könnte somit mit
31.10.2009 beginnen.
Präventive und vorbeugende Ausstattungen im geförderten
Wohnungsneubau
Die Planung und Ausführung von geförderten Neubauprojekten war
bereits in den vergangenen Jahren - neben der Ausstattung der
Wohnungen mit Sicherheitstüren - ganz wesentlich davon geprägt, dass
entsprechende sicherheitsrelevante und präventive Lösungen erarbeitet
und realisiert wurden. Nunmehr werden als zusätzliches
Beurteilungskriterium innovative Systeme zur Einbruchsprävention in
exponierten Lagen (darunter sind Fenster in der Erdgeschosszone und
Terrassentüren zu verstehen) in die Bewertung im geförderten Wohnbau
einfließen. Mit 1. Jänner 2010 gilt zudem der Einsatz von
Wohnungstüren, die der Widerstandsklasse 3 entsprechen, als
verpflichtendes Kriterium entsprechend den Förderungsbestimmungen.
Service:
o Kriminalpolizeiliche Beratung Wien Andreasgasse 4, 1070 Wien (Schauraum) Mo - Fr 9 bis 16 Uhr Tel.: 01-31310-44927 o MA 50 - Wohnungsverbesserung 1190 Wien, Muthgasse 62 Tel.: 01/4000-74860 E-Mail: [email protected]
rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/
(Schluss) da/csi
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Hanno Csisinko
Mediensprecher Vbgm. Dr. Michael Ludwig
Telefon: 01 4000-81983
E-Mail: [email protected]
Christiane Daxböck
Mediensprecherin Vbgm. Dr. Michael Ludwig
Telefon: 01 4000-81869
E-Mail: [email protected]
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