St. Pölten, (SPI) - "Ein Auslaufen der SOKO-Ost mit Ende September
ohne Ersatzmaßnahmen, die ebenso auf den verstärkten Kampf gegen die
organisierte Kriminalität in der Ostregion abzielen, wäre ein
schwerer Fehler und würde das Sicherheitslevel in Niederösterreich
weiter verschlechtern. Gerade jetzt, wo die Zeit der klassischen
Dämmerungseinbrüche wieder beginnt, wäre das Signal der ersatzlosen
Streichung von Schwerpunktmaßnahmen für die Einbrecherbanden geradezu
eine Einladung", so der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten,
LAbg. Hermann Findeis.****
"Eine Soko-Ost oder eine ähnliche Einrichtung oder Gruppe zur
verstärkten Bekämpfung von Einbrüchen und Diebstählen in der
Ostregion sollte zur Dauereinrichtung werden - allerdings mit neuem
und zusätzlichem Personal sowie einer besseren Koordination mit den
lokalen Dienststellen. Kriminelle Netzwerke, wie sie sie auch im
Bereich der internationalen Banden, die sich schwerpunktmäßig mit
Einbrüchen beschäftigen, gibt, können meist nur nach monatelangen
Ermittlungen und einer intensiven grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit zerschlagen bzw. die Täter gefasst werden.
Kurzfristige Schwerpunktmaßnahmen führen damit nicht zum gewünschten
Erfolg. Der Kampf gegen die ausufernde Kriminalität in der Ostregion
muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln intensiviert werden.
Dazu gehört auch eine rasche Personalaufstockung der
niederösterreichischen Polizei um zumindest 500 zusätzliche
PolizistInnen", so Findeis.
(Schluss) fa
Rückfragehinweis:
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SPÖ-NÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala
Pressesprecher
Tel: 02742/9005 DW 12794
Mobil: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at
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OTS0029 2009-09-27/11:17
271117 Sep 09
NSN0003 0224