Wien (OTS) - Das Wissenschaftsministerium und die Karl-Franzens-Universität Graz haben die Verhandlungen zu den Leistungsvereinbarungen abgeschlossen. "Mit dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen bekommt die größte steirische Universität die notwendige Planungssicherheit", so der Generalsekretär des Wissenschaftsministeriums, Friedrich Faulhammer. Das sei sowohl im Interesse der Studierenden und Lehrenden, als auch der Uni Graz und dem Wissenschaftsministerium.
Faulhammer unterstrich das gute Klima bei den konstruktiven und professionellen Verhandlungen, die Ende der Woche erfolgreich abgeschlossen wurden. In manchen Punkten sei die Einigung auch richtungsweisend für die kommenden Verhandlungsrunden mit den weiteren Universitäten.
Das Steuerungsinstrument der Leistungsvereinbarungen wurde im Zuge des Universitätsgesetzes (UG) 2002 eingeführt und ermöglicht dezentrale Entscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Das Wissenschaftsministerium verhandelt dabei mit den einzelnen Universitäten über den Einsatz der Mittel, u.a. werden auch gesellschaftliche und bildungspolitische Ziele vereinbart. Derzeit wird über die Leistungsvereinbarungsperiode 2010 bis 2012 verhandelt.
Insgesamt stehen den 21 österreichischen Universitäten im Zeitraum 2010 bis 2012 mehr als acht Milliarden Euro zur Verfügung, das sind um rund 1,6 Milliarden Euro mehr als in der vergangenen Periode.
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