• 26.09.2009, 09:50:22
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Nachhaltiges Bauen in Österreich auf gutem Weg

Die "Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft" (ÖGNI) feiert ihre Gründung am Dienstag, den 29.09.2009.

Wien (OTS) - Die Entscheidung der Österreichischen Gesellschaft
für nachhaltige Immobilienentwicklung (ÖGNI), ihr
Zertifizierungssystem für nachhaltige Gebäude in internationaler
Zusammenarbeit mit der "Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges
Bauen" (DGNB)zu entwickeln, erweist sich eindeutig als richtig. "Wir
haben jetzt schon 72 Gründungsmitglieder, darunter viele große Namen
der österreichischen Bau- und Immobilienwirtschaft" freut sich
Philipp Kaufmann, einer der Proponenten. "Damit ist die ÖGNI bestens
aufgestellt, um einen wesentlichen Anreiz für nachhaltiges Bauen in
Österreich zu schaffen," ergänzt sein Kollege im Proponententeam
WU-Professor Gunther Maier. Die offizielle Gründungsveranstaltung
findet am 29. September in Wien statt.

Durch die Kooperation mit der DGNB kann die ÖGNI sehr rasch auch
in Österreich ein Zertifizierungssystem anbieten, dass optimal auf
den heimischen Markt angepasst ist. Das ausgefeilte
Zertifizierungssystem der DGNB ist international auf dem Vormarsch:
In China bereitet derzeit eine Partnerorganisation der DGNB eine
länderspezifische Adaptation vor, mit Organisationen aus weiteren
Ländern ist die DGNB in Verhandlung. Die nächste Kooperation wird
schon Anfang Oktober auf der Immobilienmesse Expo Real in München
unterzeichnet werden. "Die Familie wächst rasch in Richtung Mittel-
und Osteuropa. Das ist auch für die österreichischen Unternehmen
wichtig, die ja dort stark engagiert sind," betont Kaufmann. "Mit
diesen Erweiterungen wird unsere Entscheidung für die internationale
Anbindung der ÖGNI nur bestätigt" ergänzt Maier.

Durch die positive Resonanz aus der Branche kann auch das zweite
wichtige Ziel der ÖGNI-Gründer, nämlich ein System "von der Branche
für die Branche zur Verfügung zu stellen" erreicht werden. Bei der
ÖGNI kann sich jeder einbringen, betonen die beiden Proponenten. Das
sorgt für die notwendige Akzeptanz in der Wirtschaft und wird dem zu
verleihenden "Österreichischen Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen"
(ÖGNB) die Reputation verschaffen, die für einen langfristigen Erfolg
erforderlich ist.

Dabei wird sich der Verein ÖGNI nicht direkt in der Bewertung von
Gebäuden engagieren, sondern sich - ebenso wie die DGNB - auf die
Entwicklung des Bewertungssystems und die Qualitätskontrolle
konzentrieren. Die Betreuung der Bauprojekte und die Aufnahme der
erforderlichen für die Bewertung erforderlichen Informationen liegt
bei unabhängigen Auditoren - ein drittes wichtiges Ziel des
Bewertungssystems der ÖGNI. Damit wird Platz geschaffen für den Markt
und für Wettbewerb zwischen den Auditoren.

Weitere Informationen: www.ogni.at

Rückfragehinweis:
Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige
Immobilienwirtschaft(ÖGNI)
Philipp Kaufmann
Tel. 0699 17 77 66 66
Mail: [email protected]; www.ogni.at

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