- 25.09.2009, 11:01:13
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Aktion Aufwind - neue Initiative von "Wirtschaft für Integration"
Obmann Kraft-Kinz gegen Lähmung und Resignation
Wien (OTS) - "Wir brauchen einen anderen Umgang mit dem Thema
Integration!" fordert Georg Kraft-Kinz, Obmann von Wirtschaft für
Integration.
Beim 3. Forum Brunnenpassage - einem Informations- und
Diskussionsforum von Führungskräften aus der Wirtschaft,
IntegrationsexpertInnen und Medienschaffenden - kritisierte
Kraft-Kinz gestern abend "den Eindruck der Lähmung und Resignation",
der sich in vielen Diskussionsrunden zum Thema breit macht.
"Nur, wenn wir das Potenzial sehen, an den Prozess der Veränderung
auch glauben, wird Veränderung möglich!" - "Wer sich von den
Problemen und Herausforderungen lähmen lässt, hat keine Kraft für
Veränderung!", so Kraft-Kinz.
: Aktion Aufwind will Email-Botschaften an [email protected]
"Keine Energie für den Gegenwind für die populistischen
Nicht-Verantwortungsträger! Wir brauchen den Aufwind, damit das
Potenzial von zugewanderten Menschen für unsere Stadt stärker spürbar
wird. Dann werden wir auch die Probleme bewältigen!", unterstreicht
der Unternehmer Ali Rahimi, der mit Kraft-Kinz den Verein im
vergangenen Frühjahr gegründet hat, die notwendige positive Dynamik,.
Deshalb lädt der Verein Wirtschaft für Integration nun ein,
positive Erfahrungen von und mit Migrantinnen und Migranten an den
Verein zu mailen, [email protected].
"Warum nicht von den tollen Erfahrungen mit der aus Serbien
stammenden Kinderärztin und dem nigerianischen Bauingenieur erzählen,
warum nicht von der polnischen I-T Spezialistin oder der bulgarischen
Kommunikationsexpertin als Beispiel für gelungene Integration
berichten. Die Gesichter von zugewanderten Menschen zeigen Vielfalt
die die Stadt im wahrsten Sinn des Wortes 'bereichert'!", fordert
Kraft-Kinz "neue Bilder zum Thema Integration in unserem Köpfen!"
Wir sind kein Sozialverein - es geht um den
Wirtschaftsstandort Wien und Arbeitsplätze
"Wir sind ein Wirtschaftsverein, kein Sozialverein!"- ist eine der
Kernbotschaften der hochrangigen Manager- und Unternehmerriege, die
sich im Verein Wirtschaft für Integration zusammengeschlossen hat.
Ohne Menschen die zugewandert sind, und ohne weitere Menschen die
zuwandern verliert der Wirtschaftsstandort Wien an internationaler
Wettbewerbsfähigkeit, sind sich die Manager und Unternehmer sicher.
"Wir sind nicht naiv und sehen auch die Herausforderungen. Aber als
Führungskräfte in der Wirtschaft haben wir einen
potenzialorientierten Zugang. Wir setzen auf positive Veränderung.
Wir sehen Ziele, und wollen mit dieser Haltung dazu beitragen, den
Blick nach vorne zu richten und nicht über die vergossene Milch von
gestern zu jammern!"
In Wien wird bereits ein Drittel der Unternehmen von einem
Zuwanderer oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt, Migration
ist eine Realität dieser Stadt.
"Die Wiener Wirtschaft spricht viele Sprachen" - dieser Gedanke,
der aktuell auch auf großen Plakaten in der Bundeshauptstadt zu lesen
ist, hat für Kraft-Kinz eine doppelte Botschaft:
" Erstens: UnternehmerInnen die zugewandert sind, sind aus dem
Leben der Wiener Wirtschaft nicht mehr weg zu denken - und das ist
mehr als Kebab und Pizza.
Und zweitens: wenn die Wiener Wirtschaft nicht viele Sprachen
spricht, gefährdet das den Wirtschaftsstandort und damit
Arbeitsplätze. Daher ist es ein Gebot der Stunde sich konstruktiv,
positiv und nicht polemisch mit dem Thema Integration
auseinanderzusetzen!"
Infos zum Verein "Wirtschaft für Integration", www,vwfi.at,
[email protected] oder 0699/15775197, Mag.a. Zwetelina Ortega
Rückfragehinweis:
Peter Wesely, Generalsekretär, "Wirtschaft für Integration" Pressesprecher Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG Telefon:051700/93004 Email: [email protected]
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