- 24.09.2009, 13:46:58
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Aviso: 29. Hochschulkurs aus Gesundheitsökonomik
5. - 7. Oktober 2009, Schloss Urstein/Puch bei Salzburg zum Thema "Schulmedizin und Komplementärmedizin aus der Sicht der Gesundheitsökonomie - Gegensätze oder Ergänzung"
Wien (OTS) - Die Inanspruchnahme komplementär- und
alternativmedizinischer Heilmethoden ist in den letzten Jahrzehnten
rasant angewachsen. Damit verbunden ist auch die Bereitschaft der
Bevölkerung, diese Behandlungen aus der eigenen Tasche zu bezahlen.
Welche Schlüsse lassen sich aus dieser Entwicklung ziehen? Welche
wirtschaftlichen und versicherungstechnischen Effekte bzw. Lösungen
sind vor dem Hintergrund der stark wachsenden Zahl alter Menschen zu
erwarten? Welche Wirkung haben komplementäre Heilmethoden? Diese
Inhalte stehen im Zentrum des
29. Hochschulkurses aus Gesundheitsökonomik,
der von der Österreichischen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie
vom 5. - 7. Oktober 2009, im Schloss Urstein/Puch bei Salzburg
veranstaltet wird.
Zum Thema "Schulmedizin und Komplementärmedizin aus der Sicht der
Gesundheitsökonomie - Gegensätze oder Ergänzung" diskutieren Ärzte,
Ökonomen, Vertreter der Pharmaindustrie und der Sozialversicherung
aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Großbritannien.
Laut aktuellen Erhebungen aus Deutschland schwören bereits 150
Millionen Bürger Europas auf alternative Heilmethoden. Seit 1970 hat
sich der Anteil der Bevölkerung, die zu unkonventionellen Verfahren
und Produkten greifen, von 30 auf 60 Prozent erhöht. Das Deutsche
Ärzteblatt bezifferte 2007 den Umsatz mit komplementären Methoden auf
neun Mrd. Euro in Deutschland pro Jahr, wobei vier Mrd. Euro von den
Krankenkassen erstattet werden. Ende 1990 hatten in der Schweiz
bereits 2,6 Mio. Personen eine Zusatzversicherung für
Alternativmedizin abgeschlossen.
Komplementärmedizinische und alternative Medizin erweisen sich vor
allem bei Rücken- oder Kopfschmerzen, Erkältungen, Magen- und
Darmbeschwerden sowie Allergien; weiters Schlafstörungen,
Herz-Kreislaufbeschwerden und rheumatischen Erkrankungen als
besonders beliebt. Dabei spielen Naturheilkunde, aber auch von der
Ärztekammer in bestimmten Fällen anerkannte Verfahren wie Homöopathie
oder Akupunktur eine besondere Rolle.
Bereits 6.600 österreichische Ärztinnen und Ärzte haben ein
Spezialdiplom der Österreichischen Ärztekammer zu folgenden Methoden:
Akupunktur, Manuelle Medizin, Homöopathie, Neuraltherapie, F.X. Mayr,
Anthroposophische Medizin, Applied Kinesiology, Chinesische
Diagnostik & Arzneitherapie.
Organisatorischer Hinweis:
Anmeldungen können bei der Österreichischen Gesellschaft für
Gesundheitsökonomie, unter [email protected] vorgenommen werden. Details
zum Programm (siehe Anhang).
Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im
AOM/Original Text Service sowie im Volltext der Aussendung auf
http://www.ots.at .
Rückfragehinweis:
Österreichische Gesellschaft
für Gesundheitsökonomie
E-Mail: [email protected]
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