• 24.09.2009, 12:05:17
  • /
  • OTS0168 OTW0168

Scheele: Kein Alkohol in der Schwangerschaft!

Fetales Alkoholsyndrom gehört zu den häufigsten Behinderungen bei Neugeborenen

St. Pölten, (SPI) - Obwohl das Fetale Alkoholsyndrom zu den
häufigsten Behinderungen bei Neugeborenen zählt, ist die Problematik
kaum Thema der öffentlichen Diskussion. "Natürlich ist jedem klar,
dass man in der Schwangerschaft nicht trinken soll. Aber ein Gläschen
hin und wieder? Das Problem ist, dass es keinen Grenzwert gibt, bis
zu dem man sagen könnte, dass Alkohol in der Schwangerschaft sicher
ungefährlich wäre. Die einzige Sicherheit bietet ein völliger
Verzicht auf alkoholische Getränke", macht NÖ Gesundheitslandesrätin
Mag.a Karin Scheele aufmerksam. ****

Das Fetale Alkoholsyndrom bezeichnet Schädigungen des Kindes, die
durch übermäßigen und/oder dauerhaften Alkoholkonsum der Mutter
während der Schwangerschaft verursacht wurden. Leichtere Schädigungen
werden als fetale Alkohol-Effekte bezeichnet. Die Palette der
möglichen Auswirkungen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft
reicht von Verhaltensauffälligkeiten über gestörte Feinmotorik bis
hin zu schwerwiegenden körperlichen Schäden und Fehlbildungen.
Aussagen über Häufigkeit und Ausprägung des fetalen Alkoholsyndroms
sind schwer zu treffen. Die Diagnose ist oft schwierig. Studien aus
Deutschland, den USA und Frankreich lassen die Vermutung zu, dass auf
tausend Geburten zwei bis drei Neugeborene unter Alkoholschäden
leiden.

"Mir geht es nicht darum, den mahnenden Zeigefinger zu erheben, ich
möchte auch niemanden verunsichern. Mir ist es aber wichtig, die
Aufmerksamkeit auf ein wichtiges Thema zu lenken. Es ist mir daher
ein Anliegen, auf die Gefahren des Alkoholkonsums während der
Schwangerschaft aufmerksam zu machen. Laut einer deutschen Studie
trinken 58 Prozent der werdenden Mütter Alkohol. Kinder mit Fetalem
Alkoholsyndrom können nicht geheilt werden, aber das Fetale
Alkoholsyndrom kann zu 100 Prozent verhindert werden. Dazu ist aber
vor allem notwendig, dass Frauen wissen, wie sehr Alkohol dem Kind
schadet", so Landesrätin Scheele abschließend.
(Schluss) kr

Rückfragehinweis:

Rita Klement
   Pressereferentin
   
   [email protected]
   0676/7007309
   02742/9005/12560

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel