• 24.09.2009, 11:59:02
  • /
  • OTS0164 OTW0164

Beatrix Karl fordert umfassenden Blick auf Notwendigkeiten unserer Universitäten und Hochschulen statt Rosinen picken

ÖVP-Wissenschaftssprecherin unterstreicht positiven Lenkungseffekt der Studienbeiträge - ÖVP hat sich bewegt, SPÖ muss sich im tertiären Sektor Diskussion öffnen

Wien, 24. September 2009 (ÖVP-PK) Einen "umfassenden Blick auf
die Notwendigkeiten unserer Universitäten und Hochschulen statt
Rosinen picken" fordert ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Beatrix
Karl. "Die selektive Wahrnehmung der SPÖ hilft dem österreichischen
Hochschulraum nicht weiter", so Karl. Sie erinnert daran, dass die
OECD in dem im Juli präsentierten Bericht sowohl die Einführung von
Studienbeiträgen als auch Zugangsbeschränkungen empfohlen hat. ****

„Die OECD-Empfehlungen für den tertiären Sektor haben eine
Diskussion verdient. Wenn man die Empfehlungen der OECD in einem
Kapitel begrüßt, so kann man jene in einem anderen Kapitel nicht
rundum verschweigen." Die ÖVP habe sich im Bildungsbereich bewegt,
verweist Karl etwa auf die gemeinsame Schule. Nun müsse sich auch
die SPÖ im tertiären Sektor einer Diskussion öffnen. Zu den
heutigen Aussagen von SPÖ-Wissenschaftssprecherin Kuntzl betreffend
Akademikerquote hält Karl zudem fest: „Mehr Studierende heißt noch
lange nicht mehr Absolventen."

Die Studienbeiträge hatten einen positiven Lenkungseffekt,
verweist Karl auf das Sinken der Dropout-Rate sowie die Zahl
prüfungsinaktiver Studierender. Klar sei auch: „Eine Diskussion zu
Studienbeiträgen muss Hand in Hand mit einer Diskussion über den
weiteren Ausbau der Stipendien gehen." Die ÖVP-
Wissenschaftssprecherin verweist darauf, dass mit Einführung der
Studienbeiträge auch das Studienförderungssystem ausgeweitet wurde.
Besonders Studierende aus sozial schwächeren Schichten haben dabei
profitiert, wie auch die OECD in ihrem Bericht festgehalten hat.

Die Mittel für die Studienförderung sind seit dem Jahr 2000
verdoppelt worden und betrugen im Vorjahr rund 200 Millionen Euro.
Die Zahl der Bewilligungen ist in diesem Zeitraum um fast 50
Prozent gewachsen und gleichzeitig hat sich die durchschnittliche
Fördersumme pro Studierendem um 20 Prozent auf über 4.500 Euro
erhöht.

Die de facto Abschaffung der Studiengebühren vor einem Jahr
"war ein Schnitt ins Fleisch der Unis", verweist Karl darauf, dass
den Unis die Einnahmen der Studiengebühren wegfallen. „Diese nun
vom Bund bereit gestellten 157 Millionen Euro hätten die Unis gut
zusätzlich brauchen können", schließt Karl.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel