• 24.09.2009, 11:46:57
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  • OTS0159 OTW0159

Lasar: Provinziale Peinlichkeit bei der UNO-Vollversammlung in New York durch Vertreter Österreichs!

Bundespräsident Heinz Fischer gibt Mahmud Ahmadinedschad die Ehre!

Wien, 24-09-2009 (fpd) - Das Verhalten der österreichischen
Vertreter bei der UNO-Vollversammlung in New York sei an
Provinzialität und Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten gewesen.
Während der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad in seiner
gestrigen Rede abermals Hetztiraden gegen Israel vom Stapel ließ und
mit antisemitischen Ausfällen glänzte, gab die österreichische
Delegation, allen voran Bundespräsident Heinz Fischer dem iranischen
Präsidenten die Ehre, während es die Vertreter der westlichen
Wertegemeinschaft vorzogen den Saal zu verlassen, so heute FPÖ-LAbg.
David Lasar in einer Reaktion zum Eklat rund um Mahmud Ahmadinedschad
und Heinz Fischer.

Gerade von Bundespräsidenten Fischer sei hier besondere Sensibilität
gefordert, stehe doch das Staatsoberhaupt als oberster Repräsentant
der Republik unter besonderer Beobachtung. Bemerkenswert sei dieser
Fall jedoch auch unter dem Gesichtspunkt, da Heinz Fischer schon in
der 1970 ´er Jahren als Klubsekretär von Bruno Kreisky und später
auch als Klubobmann der SPÖ im Parlament eine höchst zweifelhafte
Rolle in der Causa Simon Wiesenthal spielte. Sogar der Bund der
sozialistischen Widerstandskämpfer forderte im Jahr 2004 "den lieben
Freund Heinz Fischer" auf dazu Stellung zu beziehen, so Lasar.

Vielleicht sind diese beiden Geschichten nur rein zufällig passiert -
Faktum sei, daß der Bundespräsident seine Rolle als Staatsoberhaupt
gestern Nacht in New York nicht optimal erfüllt und bei Teilen der
jüdischen Gemeinde zumindest für Erstaunen gesorgt habe.
Bemerkenswert sei in diesem Zusammenhang auch, daß der Präsident der
IKG, der ja sonst mit Wohlmeinungen zur österreichischen Innenpolitik
nicht unbedingt sparsam umgehe, bislang kein Wort zu dieser
irritierenden Verhaltensweise gefunden habe. Eine Entschuldigung für
diesen Fauxpas von Fischer sowie eine Erklärung von Ariel Muzicant
als IKG Präsident wäre jetzt jedenfalls angebracht, so Lasar
abschließend. (Schluß)

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien

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