• 23.09.2009, 12:31:19
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FVMI: Treibstoffpreise in Österreich seit 1986 real gesunken

Untersuchung zeigt: -3,5% bei Superbenzin und -3% bei Diesel

Preisentwicklung bei Gütern & Dienstleistung des täglichen Bedarfs seit 1986

Wien (OTS) - Neueste Kaufpreis-Untersuchungen für eine Reihe von
Produkten und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs für den Zeitraum
von 1986 bis heute zeigen teils überraschende Ergebnisse auf. Dazu
zählt auch die Entwicklung der Spritpreise. Entgegen der weit
verbreiteten Meinung sind beispielsweise Superbenzin und Diesel
inflationsbereinigt* seit 1986 billiger geworden. Während die
durchschnittliche Mechanikerstunde seit 1986 nach Abzug der Inflation
eine Preissteigerung von 80 Prozent erlebt hat, sanken die Preise für
Superbenzin um 3,5 Prozent und die für Diesel um 3 Prozent trotz
gestiegener steuerlicher Belastungen.

Treibstoffe heute günstiger als noch 1986

"Die Berechnungen der Österreichischen Energieagentur zeigen ganz
deutlich, dass die immer wieder vom Zaun gebrochenen Diskussionen
über die Treibstoffpreise unberechtigt sind. Kaum ein anderes Produkt
für den täglichen Bedarf konnte über den Vergleichszeitraum hinweg
billiger angeboten werden", sagt Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer
der Fachverbandes der Mineralölindustrie (FVMI). Die Berechnungen der
Österreichischen Energieagentur, die auf Basis des Datenmaterials der
Statistik Austria erstellt wurden, zeigen, dass nicht nur Brot (+41
Prozent) und Semmeln (+46 Prozent) teurer geworden sind, sondern auch
Arzt- und Wohnkosten um jeweils 40 Prozent.

Doch auch die Preisentwicklung beim öffentlichen Verkehr zeigt
deutlich nach oben. Für innerstädtische Verkehrsmittel zahlen die
Fahrgäste heute nach Abzug der Inflationsentwicklung
durchschnittlich um 23 Prozent mehr als noch 1986. Auch eine
Bahnfahrkarte ist heute um 18 Prozent teurer als noch vor 23 Jahren.

Spritpreise liegen seit langem unter dem EU-Schnitt

Es ist kein Geheimnis, dass man in den meisten Nachbarländern
Österreichs zum Teil deutlich mehr für Treibstoffe bezahlen muss als
bei heimischen Tankstellen. Seit Jahren sind hierzulande die Preise
für Benzin und Diesel konstant unter dem EU-Schnitt angesiedelt. Das
bestätigen auch die aktuellen Daten. Österreich liegt bei Euro-Super
um 11,6 Cent pro Liter und bei Diesel um 3,6 Cent pro Liter unter dem
EU-Schnitt. "Die Österreicherinnen und Österreicher tanken im
EU-Vergleich nach wie vor günstig. Das wird hierzulande sehr gerne
vergessen", so Capek.

* inflationsbereinigt, d.h. reale Preise unter Abzug der
Inflationsrate (Basis VPI 1986 = 100)

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite
Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als
gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und
Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die
Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren
(midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien
verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Pressestelle Fachverband der Mineralölindustrie
   ikp Wien PR und Lobbying GmbH
   Franz Ramerstorfer
   Liechtensteinstraße 12/10 1090 Wien
   Tel.: +43 1 5247790-27
   mailto:[email protected]

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