- 22.09.2009, 10:42:16
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Höllerer: Mehr Milchprodukte, Obst & Gemüse für Schulbuffets
Seminarbäuerinnen informieren Kinder über gesunde Schuljause & Landwirtschaft
Wien (OTS) - "Gesunde Ernährungsgewohnheiten werden am leichtesten
in der Kindheit erworben. Wer also bereits von klein auf regelmäßig
zu Obst und Gemüse greift, wird dies auch als Erwachsener gerne tun.
Bereits im Kindergarten und in der Schule sollte man daher den
Kindern gesunde Ernährung auf spielerische Weise vermitteln und ihnen
auch aufzeigen, woher die gesunden Lebensmittel stammen und wer sie
erzeugt. Unsere bestens geschulten Seminarbäuerinnen, die auch in
Schulen kommen, haben überaus gute Erfahrungen gemacht. Das Interesse
ist groß, weil durch diese anschauliche und sehr persönliche Form der
Ernährungsinformation den Schülern wichtiges Wissen über Ernährung,
Landwirtschaft und Umwelt vermittelt wird. Aus diesem Grund wollen
wir die Einsätze unserer Seminarbäuerinnen in den nächsten Jahren
noch kontinuierlich ausbauen", hat sich Anna Höllerer, Vorsitzende
der ARGE Österreichische Bäuerinnen in der LK Österreich, zum Ziel
gesetzt.
Die Bundesbäuerin verweist in dem Zusammenhang einmal mehr auf das
neue Schulobstprogramm, das nach dem Vorbild der Schulmilch-Aktion
heuer im September von Umweltminister Niki Berlakovich gestartet
wurde. Zudem werde diese Aktion von einer Aufklärungskampagne
begleitet, die den Kindern und Jugendlichen die Vorteile von
saisonalem Obst und Gemüse aus regionalem Anbau vor Augen führt, so
Höllerer.
"Kinder essen das gerne, was sie häufig vorgesetzt bekommen. Daher
ist es umso wichtiger, dass in den Schulbuffets künftig mehr Obst &
Gemüse sowie Milchprodukte in Form von gesunden, schmackhaften Snacks
angeboten werden. Österreichs Bäuerinnen und Bauern könnten hier die
Lücke füllen und Schulbuffets mit gesunden Jausen beliefern",
appelliert Höllerer an Lehrer und Elternvereine, das Angebot in
Schulbuffets mit frischen bäuerlichen Lebensmitteln aus der Region zu
bereichern. Gleichzeitig verweist die Bundesbäuerin auf Angebote wie
etwa "Schule am Bauernhof", wo die Kinder auch einen Blick hinter die
Kulissen beim landwirtschaftlichen Lebensmittelproduzenten werfen
können.
"Gerade durch den Konsum qualitativ hochwertiger, heimischer
Produkte können wir jungen Menschen eine größere Wertschätzung für
das Lebensmittel und dessen Ursprung nahe bringen. Ein Großteil der
heimischen Schulmilchlieferanten bietet den Kindern auch regelmäßig
Besuche auf ihrem Hof an. Auch im Rahmen der Aktion 'Schule am
Bauernhof' können wir bei den Konsumenten von morgen das Bewusstsein
dafür schaffen, was alles hinter der Produktion eines
Grundnahrungsmittels steckt", unterstreicht Höllerer.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Rückfragehinweis zum Thema: ARGE Österreichische Bäuerinnen,
DI Maria Marksteiner, 01/53441-8515, [email protected]
Kontakt LK-Pressestelle: Ludmilla Herzog,
Tel +43/1/53441-8522, e-Mail [email protected]
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