OTS0046 / 21.09.2009 / 10:00 / Channel: Politik / Aussender: HochschülerInnenschaft der Universität für Bodenkultur Wien
Stichworte: Agrar / Bildung / Politik / Studenten / Universitäten / Wissenschaft


Universität des Lebens platzt aus allen Nähten!

Utl.: Ignoriert das Wissenschaftsministerium die am stärksten wachsenden Universität Österreichs? =


   Wien (OTS) - Seit Jahren steigen die Zahlen der Erstsemestrigen an
der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU). "Dieses Wintersemester
erwarten wir den oder die 10.000. Studierende. Agrarwissenschaften,
Kulturtechnik- und Wasserwirtschaft, sowie Lebensmittel- und
Biotechnologie wachsen unter den etablierten Studienrichtungen am
stärksten. Vor allem aber erfährt die noch junge Studienrichtung
Umwelt- und Bioressourcenmanagement einen gewaltigen Zustrom" so Paul
Himmelbauer, Vorsitzender der ÖH BOKU. "In den letzten Jahren werden
Vorlesungen dieser zukunftsorientierten Studienrichtung in große
Kinosäle verlegt. Das ist inakzeptabel. Der Bau eines neuen
Studienzentrums am Standort Türkenschanze ist unerlässlich. Die ÖH
BOKU fordert dies schon seit Jahren."
   Die Hörsäle sind schon lange überfüllt, gerade erst wurde ein
weiterer Kinosaal angemietet. Wird das starke Wachstum der BOKU bei
den Leistungsvereinbarungen nicht berücksichtigt, kann die Qualität
der Lehre und ein akzeptables Betreuungsverhältnis zwischen Lehrende
zu Lernende nicht ansatzweise gehalten werden.
   "Die Fertigstellung des VIBT (Vienna Institute of Biotechnology)
in der Muthgasse wird die längst benötigte räumliche Entlastung der
biowissenschaftlichen Studien- und Forschungseinrichtungen bringen"
so Alfons Felice zweiter stlv. Vorsitzender"
   Es ist nun höchste Zeit auch den ältesten Standort der BOKU, die
Türkenschanze, weiterzuentwickeln. "Mit einem Ausbau der
Lehrinfrastruktur durch ein Studienzentrum alleine wird es nicht
getan sein, es müssen auch mehr Platz für studentische Initiativen
und zusätzliche Lernräume geschaffen werden. Ein Haus der
Studierenden im Türkenwirtgebäude ist die Möglichkeit das zu
realisieren verdeutlicht Florian Kritsch, erster stlv. Vorsitzender,
die Forderungen der ÖH.
   Die ÖH BOKU verlangt ein deutliches Zeichen des Entgegenkommens
von Wissenschaftsminister Hahn. Laut Regierungsprogramm soll eine
"klare Aufgabenteilung und Schwerpunktsetzung" sowie
Standortoptimierung umgesetzt werden. Die Universität des Lebens ist
bereits mitten in diesem Prozess und benötigt dafür Platz.
Rückfragehinweis:
   Paul Himmelbauer, Vorsitzender der ÖH BOKU
   Tel.: +43 (0) 676 940 2 490
   Paul.Himmelbauer@oehboku.at
   http://www.oehboku.at
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OTS0046    2009-09-21/10:00
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HBK0001 0304
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