OTS0287 / 18.09.2009 / 14:55 / Channel: Wirtschaft / Aussender: Amt der Vorarlberger Landesregierung
Stichworte: Agrar / Güterwege / Schwärzler / Verkehr


Investitionen in die Lebensqualität im ländlichen Raum

Utl.: Spatenstich für die Sanierung des Güterweges Fontanella - Säge Seewald =


   Fontanella (VLK) - Die laufende Pflege und Verbesserung des
ländlichen Wegenetzes ist eine entscheidende Voraussetzung für die
Besiedlung und Bewirtschaftung der gebirgigen Landesteile
Vorarlbergs. Das hoben Landesrat Erich Schwärzler und Bürgermeister
Sebastian Bickel heute, Freitag, anlässlich des Spatenstiches für die
Sanierung des Güterweges Fontanella - Säge Seewald. Die Bauarbeiten
sollen 2010 abgeschlossen werden und kosten rund eine Million Euro.
"Solche Investitionen sind maßgeblich für die Lebensqualität im
ländlichen Raum", sagte Schwärzler.
   Vorrangige Ziele des Wegebaus seien die Sicherung der
Erreichbarkeit von Siedlungen, Alpen und Vorsäßen in den Bergen sowie
die Ankurbelung der regionalen und lokalen Bauwirtschaft und dadurch
die Erhaltung von Arbeitsplätzen. Zudem werden die "ländlichen
Lebensadern" in immer stärkerem Maße auch für Tourismus, Freizeit und
Erholung genutzt. "All das wäre ohne die hohe
Investitionsbereitschaft und das Engagement der privaten
Wegegenossenschaften und ohne Investitionsförderungen durch EU, Bund,
Land und Gemeinden nicht möglich", sagt Landesrat Schwärzler. 
   Das ländliche Wegenetz in Vorarlberg umfasst rund 900 Kilometer im
Dauersiedlungsraum sowie weitere 900 Kilometer an Alp- und
Wirtschaftswegen. Im Zeitraum 2000 bis 2008 wurden insgesamt 34,3
Millionen Euro in den Bau und die Erhaltung dieser Wege gesteckt. Die
Fördersumme dafür belief sich auf 22,6 Millionen Euro, der Anteil des
Landes betrug 11,7 Millionen Euro. 
   Der Güterweg Fontanella - Säge Seewald erschließt sechs ganzjährig
bewohnte Objekte, mehrere Ferienwohnsitze sowie  zwei
Gaststättenbetriebe.  Die Sanierung des Weges ist laut Bürgermeister
Bickel "aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Hochwasserschutzes
notwendig". Der Weg wird auf eine durchgehende Asphaltbreite von 3,2
bis 3,5 Meter ausgebaut, in regelmäßigen Abständen werden Ausweichen
für Fahrzeuge geschaffen. Weiters wird über den ganzen 1.900 Meter
langen Wegabschnitt eine funktionsfähige Straßenentwässerung sowie
eine Straßenbeleuchtung angelegt.
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