OTS0170 / 16.09.2009 / 12:13 / Channel: Chronik / Aussender: Gebietskrankenkasse Oberösterreich
Stichworte: Finanzen / Fonds / Gesundheit / Krankenkassen / Oberösterreich / Politik


OÖGKK freut sich über beschlossene Kassensanierung

Utl.: Geld für Oberösterreich =


   Linz (OTS) - Das von der Bundesregierung beschlossene
Kassensanierungspaket bringt für die OÖ Gebietskrankenkasse 17
Millionen Euro aus dem neuen Kassenstrukturfonds, und damit den
zweitgrößten Zuschuss aller Krankenkassen. "Wir freuen uns über
diesen Durchbruch in der Gesundheitsfinanzierung, denn erstmals seit
langem wird den Kassen vom Bund Geld zugeführt, und nicht entzogen",
betont OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth. Er erinnert aber auch an die
noch offene Neuregelung des bestehenden Ausgleichsfonds beim
Hauptverband, der Oberösterreich seit langem benachteiligt.
   Mit dem neuen Kassenstrukturfonds wird eine wichtige Forderung der
OÖ Gebietskrankenkasse Wirklichkeit. Denn die OÖGKK hat sich klar für
eine finanzielle Sanierung der überschuldeten Krankenkassen
ausgesprochen, gleichzeitig aber gefordert, dass es eine faire
Verteilung von Ausgleichsgeldern geben muss - und damit endlich auch
Geld nach Oberösterreich fließt. Noch offen ist hingegen eine faire
Neuregelung des bereits seit langem bestehenden Ausgleichsfonds beim
Hauptverband. 
   "Die Krankenkassen haben schon in der Vergangenheit ihre
Hausaufgaben sehr engagiert gemacht, und im österreichischen
Gesundheitswesen wohl am besten aufs Geld geschaut. Neue gesetzliche
Aufgaben, zusätzliche Zahlungslasten sowie der steigende Bedarf an
Gesundheitsleistungen waren und sind aber nicht allein aus
lohnbezogenen Beiträgen zu finanzieren", betont OÖGKK-Obmann Felix
Hinterwirth. 
   Die neuen Strukturzuschüsse aus Bundesmitteln sind an die
Erreichung von gemeinsam mit dem Hauptverband festgelegten Zielen
gebunden. "Wir gehören zu den Unternehmen in Österreich, die als
erste die Balanced Scorecard eingeführt haben. Wir arbeiten seit
langem mit ambitionierten Zielen und sind es gewohnt, sie zu
erreichen", gibt sich Felix Hinterwirth zuversichtlich, die
Zielerreichungszuschüsse zu 100 Prozent nach Oberösterreich holen zu
können. 
   Das große, vom Hauptverband gemeinsam mit der Ärztekammer
vorgelegte Kostendämpfungspaket ist für den OÖGKK-Obmann ein weiterer
Beleg dafür, dass die Selbstverwaltung von Versicherten und
Beitragszahlern in der Sozialversicherung ein wirtschaftlich wie auch
sozial erfolgreiches Modell darstellt. 
   "Die kurz- und mittelfristige Sanierung der überschuldeten
Krankenkassen war ein Gebot der Stunde, da laut Rechnungshof ein
erheblicher Teil der Schulden durch gesetzliche Maßnahmen verursacht
wurde. Davon profitiert auch Oberösterreich mehrfach, denn nur wenn
alle Krankenkassen handlungsfähig sind, gibt es Stabilität für das
Gesundheitswesen und Weiterentwicklung bei den Leistungen", meint
Felix Hinterwirth. 
Rückfragehinweis:
   OÖ Gebietskrankenkasse
   Referat Öffentlichkeitsarbeit
   Mag. Harald Schmadlbauer
   Tel: 05 78 07 - 10 22 01
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