- 16.09.2009, 11:20:58
- /
- OTS0122 OTW0122
FCG-Gosch: Ab Jänner 4 Cent weniger pro Kilometer?
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die "Draufzahler"
Graz (FCG) - AK-Vizepräsident Franz Gosch ruft in Erinnerung, dass
schon in etwas mehr als drei Monaten das amtliche Kilometergeld
wieder gekürzt wird: "Die Zeit drängt, sonst haben wir wieder das
"Kilometergeld alt" mit 38 Cent pro Kilometer." Bei der letzten
Anhebung des amtlichen Kilometergeldes mit Juli 2008 handelte es sich
nur um eine befristete Erhöhung. Das damals im Nationalrat
festgesetzte Kilometergeld von 0,42 Euro wird mit 31.12.2009
auslaufen.
"Wenn die Politik tatenlos zusieht, droht einen Rückfall des
Kilometergeldes auf das alte Niveau", sagt Christgewerkschafter
Gosch. Durch den reduzierten Kilometergeldsatz drohen die
finanziellen Belastungen der betroffenen ArbeitnehmerInnen zusätzlich
zu steigen.
Anscheinend wurde aufgrund der Erstellung verschiedenster
Krisenbewältigungs-Strategien der Regierung auf offene Punkte, die
vor allem Arbeitnehmerinnen betrifft, einfach vergessen. "Eine
ausreichende Entschädigung der Dienstkilometer ist unbedingt
notwendig und sollte ohne wenn und aber in das Herbstarbeitsprogramm
der Regierung aufgenommen werden", fordert Gosch.
Der jetzige Wert von EUR 0,42 pro Kilometer ist anhand des Faktums,
dass der Spritpreis an heimischen Zapfsäulen weit über
EU-Durchschnitt liegt ohnedies unzureichend. Die steirischen
Christgewerkschafterinnen und Christgewerkschafter fordern daher eine
Anhebung auf 45 Cent pro Kilometer. Dieser Betrag wäre laut
ÖAMTC-Index bereits 2005 notwendig gewesen. "Wir werden Gespräche mit
dem Finanzminister führen. Im Fall einer Kürzung stehen jedenfalls
Kampfmaßnahmen auf den Programm" sagt Franz Gosch.
Die laufende Index-Anpassung des Kilometergeldes ist ein Teil eines
Gesamtpakets, das zur Abfederung der finanziellen Belastung als
Ergebnis angestrebt und umgesetzt werden muss. Auch die
Pendlerpauschale und der Pendlerzuschlag wurden nur befristet
verbessert und laufen mit Ende des Jahres aus. "Auch hier muss es
eine längerfristige Lösung geben", fordert Gosch abschließend.
Rückfragehinweis:
Steirische Christgewerkschafter
AK-Vpräs. Franz Gosch
Tel.: 0676/817 114 227
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FCG






