- 15.09.2009, 13:51:51
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Herzog: Bank-Austria- Kundendaten werden nun in Italien "gesammelt"!
Für 1,8 Millionen BA-Kunden ist der Datenschutz in Frage gestellt! In der Anlage ein internes Bank-Austria Papier zur Datenproblematik
Wien, 15-09-2009 (OTS/fpd) - Seit August werden die Daten der rund
1,8 Millionen Bank-Austria Kunden in Verona gesammelt. Als Grund wird
die gruppenweite Konzentration der Kundendaten innerhalb der
UniCredit-Gruppe genannt, zu der die Bank-Austria seit 2007 gehört.
Schon vor Monaten wurde in einem internen Papier der Bank-Austria vor
allem der mögliche physische Zugriff auf die Festplatten mit den
österreichischen Daten, als problematischer Punkt genannt. All diese
Bedenken wurden und werden von den verantwortlichen beiseite
geschoben bzw. ins Lächerliche gezogen, so heute FPÖ-Stadtrat Johann
Herzog in einer Stellungname.
Ein weiteres Problem, so Herzog, sei die Tatsache, daß zur
Absicherung eines möglichen Ausfalles des Standortes Verona die Daten
als sg. "3rd Copy" in München gehostet werden. Bei einem Ausfall von
Verona erfolgt die weitere Verarbeitung also auf Mainframesystemen in
München. Dadurch besteht die Gefahr für Personen, die nicht dem
österreichischen BwG unterliegen, daß ein physischer Zugriff auf die
Hardwareressourcen des Kernbankensystems der Bank-Austria und damit
ihren eigenen Daten stattfindet. Bis zum heutigen Tag hat die
Bank-Austria diese Bedenken nicht restlos ausräumen können, so Herzog
abschließend. (Schluß)
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Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
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