• 14.09.2009, 09:28:29
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Erfreuliche Zwischenbilanz des Österreichischen Filminstituts

Die positive Entwicklung muß legistisch und finanziell gestärkt werden

Wien (OTS) - Der österreichische Film boomt weiter! Neben den
großartigen internationalen Erfolgen des heimischen Filmschaffens in
Los Angeles, Berlin, Cannes und Venedig zeigt auch der Besuchertrend
im Kino nach wie vor ungebrochen steil nach oben. Mit Stand 1.
September haben bereits über 800.000 Besucher österreichische Filme
im Kino gesehen; dieser Wert liegt bereits jetzt nur knapp unter dem
Vorjahresgesamtwert von etwas unter einer Million Besuchern. Der
Marktanteil österreichscher Filme erreicht somit in den ersten acht
Monaten des Jahres ein Spitzenniveau von über 7%, Tendenz: steigend!

Und dabei warten im Herbst noch viele Premieren großartiger und
vielfältiger heimischer Filme, wie zum Bespiel DAS WEISSE BAND, der
Film mit dem Michael Hanke heuer die Goldene Palme in Cannes gewonnen
hat und der auch gute Chancen hat, für den Auslands - Oscar nominiert
zu werden, LOURDES, Jessica Hausners bei den Filmfestspielen von
Venedig soeben 4fach preisgekrönter neuer Film; DER FALL DES LEMMING,
Nikolaus Leytners Kinokrimi mit Roland Düringer und Fritz Karl in den
Hauptrollen, WÜSTENBLUME, die packende Lebensgeschichte des in Wien
lebenden ehemaligen Top-Models aus Somalia, Waris Dirie und PLASTIC
PLANET, Werner Bootes spannender Dokumentarfilm über die gar nicht so
wunderbare Welt aus Plastik.

All das lässt erwarten, dass österreichische Filme heuer insgesamt
weit über 1 Million Besucher erzielen werden und die zahlreichen viel
versprechenden Projekte, die heuer trotz sinkender ORF-Beiträge
gefördert werden konnten, lassen auf eine ungebremste Fortsetzung des
nationalen und internationalen Erfolgszuges auch für 2010 berechtigt
hoffen. Wir blicken also nicht nur einem heißen Kinoherbst entgegen,
sondern auch wesentlichen Entscheidungen, ob und wie diese
Erfolgsgeschichte weiter geschrieben werden kann.

Das Österreichische Filminstitut unterstützt daher ausdrücklich
die Forderung der heimischen Filmbranche, das Film/Fernsehabkommen
zwischen ORF und Filmförderung nicht nur gesetzlich zu verankern und
somit in seinem Fortbestand fraglos zu sichern, sondern auch eine
angemessene und ausreichende Dotierung des Abkommens seitens ORF zu
gewährleisten, die mit den ansteigenden Fördermitteln der
Filmförderung auf Augenhöhe korrespondieren kann. Nur dann waren die
nicht zufälligen Erfolge der letzten Jahre kein Schwanengesang,
sondern der Auftakt für eine selbstbewusste, partnerschaftliche und
künstlerisch wie wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung des
heimischen Filmschaffens.

Rückfragehinweis:
Firma: Österreichisches Filminstitut
Ansprechperson: Dir. Mag. Roland Teichmann
Tel.: (+43 1) 526 97 30
mailto: [email protected]
http://filminstitut.at

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